Peru – Im Reich der Inka

Run­dreise durch Peru mit dem unbekan­nten Nor­den
Reiseter­min: 13. — 31. März 2018 (19 Tage)
Reise­leitung: Andrea Ziesche, Stu­di­en­reise­lei­t­erin

Peru gehört zu den land­schaftlich vielfältig­sten und faszinierend­sten Län­dern der Erde. Das Land lockt dazu mit archäol­o­gis­chen Höhep­unk­ten, von denen einige zum UNESCO-Weltkul­turerbe zählen. Wir begin­nen unsere Run­dreise im wenig besucht­en Nor­den, wo sich lange vor der spanis­chen Koloni­sa­tion Hochkul­turen mit exzel­len­ter Handw­erk­skun­st und mon­u­men­tal­en Baut­en entwick­el­ten. Für die sen­sa­tionellen Grabbeiga­ben wur­den in jüng­ster Zeit am Fun­dort spezielle Ausstel­lungsräume geschaf­fen. Die Haupt­stadt Lima, das Meeres­reser­vat um die Islas Ballestas und die geheimnisvollen Schar­rbilder bei Naz­ca gehören eben­so zu unserem aus­führlichen Besich­ti­gung­spro­gramm. Hinzu kom­men die Ter­rassen­land­schaft im Heili­gen Tal und der riesige Tit­i­ca­casee. Der Besuch von Machu Pic­chu, der let­zten Fes­tung der Inka inmit­ten ein­er drama­tis­chen Berg­welt, ist zweifel­los der Höhep­unkt ein­er jeden Peru-Reise. Doch auch die Stadt Cus­co mit ihrem kolo­nialen Charme und den imposan­ten Relik­ten aus der präkolumbian­is­chen Epoche wird Sie begeis­tern. Hier erleben Sie am Beginn der Heili­gen Oster­woche die indi­an­isch-christliche Prozes­sion zur Verehrung des „Her­ren der Erd­beben“. Eine durch­dachte Routen­führung zur Höhenadap­tion, sehr gute Hotels, fachkundi­ge Führun­gen und eine umfassende Verpfle­gungsleis­tung garantieren ein Reiseer­leb­nis vom Fein­sten!

Höhepunkte

  • Unbekan­nte Schätze des Nor­dens
  • Islas Ballestas – die „Kleinen Gala­pagosin­seln“
  • Das Geheim­nis der Naz­ca-Lin­ien
  • Faszinierende Inkas­tadt Machu Pic­chu
  • Das „Anden­meer“ — Tit­ca­casee
  • Museen, Klöster und Kult­stät­ten
  • Feier­liche Oster­prozes­sion in Cus­co
Di – 13. März: Anreise

Am Abend Lin­ien­flug mit LATAM Air­lines von Frank­furt über Madrid nach Lima (Abflug ca. 19:25 Uhr — reine Flugzeit ca. 14 Std.).

Peru18-14MärzMi – 14. März: Willkommen in Peru

Am frühen Mor­gen (ca. 07:00 Uhr) lan­den wir in der peru­anis­chen Haupt­stadt Lima. Im Flughafen­ho­tel stärken wir uns am Früh­stücks­buf­fet und beziehen unsere Tagesz­im­mer. Am Nach­mit­tag geht es weit­er zum Anschlussflug mit LATAM nach Tru­jil­lo im Nor­den Perus (Abflug ca. 16:55 Uhr/Ankunft ca. 18:05 Uhr). Über­nach­tung im HOTEL LIBERTADOR TRUJILLO****. Aben­dessen.

Peru18-15MärzDo – 15. März: Die Pyramiden des Nordens

Vor­mit­tags Stadtbesich­ti­gung in Tru­jil­lo. Besuch der beein­druck­enden Mond­pyra­mide, die aus mehreren Tem­peln beste­ht. Mit­tagessen im Fis­cher­dorf Huan­cha­co, berühmt für seine zier­lichen Schil­f­boote. Vor der Stadt liegt die Hua­ca del Dragón, ein Chimú-Pyra­mi­den­tem­pel mit sehr gut erhal­te­nen Schlangen­fresken. Weit­er­fahrt nach Chan Chan, die größte Lehmziegel­stadt (UNESCO-Weltkul­turerbe) des prähis­panis­chen Südameri­ka, deren Mauern mit Lehm­re­liefs von Fis­chen, Seevögeln und Mon­den geschmückt ist.

Peru18-16MärzFr – 16. März: Vergangene Hochkulturen

Fahrt zur Ruinen­stätte von El Bru­jo mit den Pyra­mi­den Pri­eta, Par­ti­da und Blan­ca. Im Muse­um besuchen wir die gut erhal­tene tätowierte Mumie der Seño­ra de Cao, der einzig bekan­nten weib­lichen Herrscherin der Moche-Peri­ode. Am Nach­mit­tag erkun­den wir Chi­clayo auf ein­er Stadtrund­fahrt und besuchen auch den Hex­en­markt, der alle Zutat­en für Naturmedi­zin und Schama­nen­z­er­e­monien bietet. In der Nähe ent­deck­ten Archäolo­gen im Novem­ber 2007 die bis­lang ältesten Wand­malereien Amerikas. Über­nach­tung im HOTEL CASA ANDINA SELECT CHICLAYO****. Aben­dessen.

Peru18-17MärzSa – 17. März: Pracht der frühen Fürsten

Heute besichti­gen wir die Hua­ca Raja­da, die ärchäol­o­gis­che Fund­stelle von Sipán, dem bedeu­tend­sten Fund des let­zten Jahrhun­derts: ein voll­ständi­ges Grab des Her­ren von Sipán mit aufwändi­gen Orna­menten und fein­sten Sil­ber- und Gold­schmiedear­beit­en. Weit­er­fahrt nach Lam­bayeque zum Museo Tum­bas Reales del Señor de Sipán, in dem der Großteil der Grab­funde aus­gestellt ist. Mit­tagessen in einem typ­is­chen Lokal. Näch­stes Ziel ist Túc­ume, ein Tal mit ein­er Vielzahl von Hua­cas — tem­pel­ber­gar­ti­gen Pyra­mi­den aus der Peri­ode 1100 n. Chr.

Peru18-18MärzSo – 18. März: Historie und Moderne

Vor­mit­tags Lin­ien­flug mit LATAM von Chi­clayo zurück nach Lima. Die ehe­ma­lige „Stadt der Könige“ wurde 1535 vom spanis­chen Con­quis­ta­dor Fran­cis­co Pizarro gegrün­det und vere­int ver­gan­gene Kolo­nial­pracht mit der brodel­nden Vital­ität ein­er mod­er­nen Metro­pole. Auf unser­er Stadtrund­fahrt erleben wir das alte und das neue Lima. Im Museo Arque­ológi­co Rafael Lar­co Her­rera bestaunen wir die mit mehr als 45.000 Objek­ten weltweit umfassend­ste Pri­vat­samm­lung präkolumbian­is­ch­er Kun­st ver­schieden­er Epochen aus dem Nor­den Perus. Über­nach­tung im HOTEL CASA ANDINA PREMIUM MIRAFLORES**** in Lima. Aben­dessen.

Mo – 19. März: Wo der Wein gedeiht

Auf der Panamer­i­cana fahren wir durch eine kon­trastre­iche Land­schaft, wo sich Wüste und frucht­bare Gegen­den abwech­seln. Auf der Para­cas-Hal­binsel, vor­mals Mit­telpunkt ein­er Prä-Inkakul­tur, erre­ichen wir in Ica unser wun­der­schönes Hotel im Kolo­nial­stil inmit­ten üppiger Wein­felder. Über­nach­tung im HOTEL VIÑAS QUEIROLO***+. Aben­dessen.

Di – 20. März: Inselwelt und Wüstenoase

Mor­gens Weit­er­fahrt nach Para­cas, dem Aus­gangspunkt unseres zweistündi­gen Boot­saus­fluges zu den Islas Ballestas, die wegen ihrer Arten­vielfalt auch „Kleine Gala­pagosIn­seln“ genan­nt wer­den. Mit etwas Glück begeg­nen wir neben unzäh­li­gen Meeresvögeln und Seelöwen auch Hum­boldt-Pin­guinen und Delfinen. Ein weit­eres High­light bildet das Wüsten-Schar­rbild Can­de­labro de Para­cas, das nur von der Meer­es­seite aus gut zu erken­nen ist. Die Besich­ti­gung eines Weinguts und eine Wein­probe macht uns mit dem peru­anis­chen Wein ver­traut. Anschließend geht es per Bus nach Hua­cachi­na, ein­er grü­nen Oase mit Min­er­alquellen inmit­ten hoher Sand­dü­nen. Gegen Abend erre­ichen wir Naz­ca. Über­nach­tung im HOTEL CASA ANDINA STANDARD NASCA***. Aben­dessen.

Peru18-21MärzMi — 21. März: Geheimnis der Nazca-Linien

Am Vor­mit­tag haben wir die Gele­gen­heit (option­al und wet­ter­ab­hängig — Mehrpreis ca. 150 USD) zum Flug über die einzi­gar­ti­gen und geheimnisvollen Schar­rbilder bei Naz­ca, die in ihrem ganzen Aus­maß nur aus der Luft zu erken­nen sind. Auf unser­er Fahrt nach Are­quipa haben wir Zeit, über die his­torischen und aktuellen The­men Perus zu sprechen. Mit­tagessen unter­wegs. Am Abend Ankun­ft in der zweit­größten Stadt Perus auf 2.300 m Höhe am Fuße der ein­drucksvollen Vulka­ne Misti, Pic­chu Pic­chu und Chachani. Über­nach­tung im HOTEL ANDINA SELECT AREQUIPA****.

Do – 22. März: Die weiße Stadt

Vor­mit­tags Stadtrundgang durch Are­quipa, seit 2000 UNESCO-Weltkul­turerbe, mit ihren schö­nen Kolo­nial­baut­en aus weißem Vulka­nstein. Nach­mit­tags Freizeit für einen Bum­mel über den Obst- und Gemüse­markt San Camil­lo. Das Aben­dessen wird uns im typ­is­chen Restau­rant Zig Zag serviert.

Fr – 23. März: Markttreiben auf dem Lande

Mor­gens Flug mit LATAM Air­lines von Are­quipa nach Cus­co. Weit­er­fahrt hin­unter ins Heilige Tal, das sich in ein­er Höhe von ca. 2.700 m erstreckt. Der Indiomarkt von Pisac gilt als ein­er der schön­sten und malerischsten Märk­te in ganz Lateinameri­ka. In diesem typ­is­chen Inka-Dorf kann man noch viele Ein­heimis­che in ihren far­ben­prächti­gen Tra­cht­en antr­e­f­fen. Am späten Nach­mit­tag erre­ichen wir unsere gemütliche Unterkun­ft in Yucay. Zim­mer­bezug und Über­nach­tung im LA CASONA DE YUCAY HOTEL***. Aben­dessen.

Peru18-24MärzSa – 24. März: Faszinierende Landschaften

Nir­gends in Peru sieht man die kun­stvollen Inka-Ter­rassen so schön wie im Heili­gen Tal. Aus­flug zu den Sali­nen von Maras, einem Kom­plex aus hun­derten, auf Ter­rassen angelegten kleinen Beck­en, in denen stark salzhaltiges Wass­er aus ein­er nahen Quelle gesam­melt wird. Spazier­gang durch die Salzter­rassen und Mit­tagessen im Restau­rant Tunupa am Fuße der Salzan­lage. Weit­er geht es nach Ollan­tay­tam­bo, eine imposante Inka-Fes­tung mit mächtigem Mauer­w­erk und ein­er her­rlichen Aus­sicht auf die Anbauter­rassen. Rück­fahrt zu unserem Hotel in Yucay.

Peru18-25MärzSo – 25. März: Mystische Inkastadt

Haup­tanziehungspunkt aller Peru-Reisen ist die erst 1911 vom Amerikan­er Hiram Bing­ham wieder­ent­deck­te Inkas­tadt Machu Pic­chu. Schon die Anreise nach Aguas Calientes mit dem Panora­mazug Vis­ta­dome ent­lang des wilden Urubam­ba-Flusses und durch sub­tro­pis­chen Bergur­wald ist ein Erleb­nis. Per Shut­tle­bus erre­ichen wir die Ruinen. Auf einem Gebirgs­stock, der voll­ständig von Men­schen­hand umge­wan­delt wurde, liegt in 2.430 m Höhe, vom Tal aus unsicht­bar — die ver­lorene Stadt der Inka. Dieser Ort diente zweifel­los magis­chen und religiösen Zweck­en. Unter fachkundi­ger Führung erkun­den wir das weitläu­fige Gelände, sehen den „Tem­pel der drei Fen­ster“, den „Stein der 32 Kan­ten“ und den in Felsen gehaue­nen Kon­dor. Am späten Nach­mit­tag Zug­fahrt nach Cus­co. Über­nach­tung im SAN AGUSTIN PLAZA HOTEL****. Aben­dessen.

Peru18-26MärzMo – 26. März: Kultstätten & Volksfrömmigkeit

Nach dem Früh­stück besichti­gen wir die Inka-Ruinen in der Umge­bung von Cus­co (3.430 m): Die riesige Fes­tung Sac­say­huamán, die Erd­mut­ter-Kult­stätte von Kenko, die rote Fes­tung Puca-Pucará und das Wasser­heilig­tum Tam­bo Machay. Jeden Mon­tag vor Ostern, am Beginn der Sem­ana San­ta, find­et in Cus­co eine feier­liche Prozes­sion zu Ehren des Schutz­pa­trones Señor de los Tem­blores (Herr der Erd­beben) statt. Hier ver­schmelzen regionale, vorchristliche Bräuche mit den Tra­di­tio­nen der katholis­chen Kirche — Sie wer­den beein­druckt sein! Zum Aben­dessen erwartet man uns im Restau­rant Pacha­pa­pa.

Di – 27. März: Nabel der Welt

Heute unternehmen wir eine Stadtbesich­ti­gung von Cus­co. In kein­er anderen peru­anis­chen Stadt tritt die Mis­chung von indi­an­is­chem und kolo­nialem Baustil so deut­lich zutage wie hier. Der ehe­ma­lige Son­nen­tem­pel Cor­i­can­cha zeugt von der meis­ter­haften Bautech­nik der Inka. Auf seinen Grund­mauern errichteten die Spanier das Dominikan­erk­loster San­to Domin­go. Herzstück der Alt­stadt ist das Vier­tel San Blas mit der ältesten Pfar­rkirche der Stadt auf den Fun­da­menten eines Inkatem­pels. Nutzen Sie den freien Nach­mit­tag zum Genießen der his­torischen Atmo­sphäre. Gemein­sames Aben­dessen im Tunupa Restau­rant mit ein­er tra­di­tionellen Folk­lore­show.

Peru18-28MärzMi – 28. März: Im Hochland der Lamas

Durch abgeschiedene Indiodör­fer führt unsere Fahrt nach Puno in der Region des Alti­plano. Unter­wegs besichti­gen wir die Präin­ka-Ruinen von Pikil­laq­ta und die reich deko­ri­erte Kolo­nialkirche in Andahuaylil­las, die als „Six­tinis­che Kapelle“ Amerikas gilt. In Raqchi besuchen wir den Vira­cocha-Tem­pel und fol­gen dem frucht­baren Tal des Vil­can­o­tas auf das 3.800 m hohe Alti­plano. Hier wächst nur noch Pam­pas­gras und wir sehen große Lama- und Alpaka­her­den. Als höch­sten Punkt der Reise über­queren wir den 4.314 m hohen Pass La Raya. Mit­tagessen unter­wegs. Gegen Abend Ankun­ft in Puno (3.800 m) am Tit­i­ca­casee. Über­nach­tung im CASA ANDINA PRIVATE COLLECTION HOTEL PUNO***.

Peru18-29MärzDo – 29. März: Strickende Männer

Ganz­tage­saus­flug auf dem Tit­i­ca­casee, dem größten See Südamerikas und höch­sten schiff­baren See der Welt. Per Motor­boot erre­ichen wir die schwim­menden Inseln der Urus. Dieser Indio-Stamm fand einst Zuflucht auf kün­stlichen, aus Toto­ra-Schilf geflocht­e­nen Inseln und pflegt dort noch immer seine altherge­brachte Lebensweise. Näch­stes Ziel ist die Insel Taquile, wo wir ein typ­is­ches Inse­lessen genießen und mit ein­er traumhaften Panora­ma­sicht über den Tit­i­ca­casee belohnt wer­den. Taquile ist berühmt für seine strick­enden Män­ner, während die Frauen Meis­terin­nen wun­der­schön­er Webar­beit­en sind. Rück­fahrt per Boot nach Puno. Abschiedsaben­dessen.

Fr – 30. März: Adios Südamerika

Nach dem Früh­stück Trans­fer zum Flughafen von Juli­a­ca und Flug mit LATAM über Lima und Madrid nach Frank­furt.

Sa – 31. März: Wieder zuhause

Ankun­ft in Frank­furt ca. 17:40 Uhr.

Leistungen:

  • Lin­ien­flug mit LATAM Air­lines von Frank­furt nach Lima und zurück in Econ­o­my Class
  • Inlands­flüge mit LATAM Air­lines Lima-Tru­jil­lo, Chi­clayo-Lima, Juli­a­ca-Lima in Econ­o­my Class
  • Rail & Fly 2. Klasse nach Frank­furt
  • Flughafen­s­teuern, Keros­inzuschläge und Gebühren (= 610 €)
  • 16 x Über­nach­tung in sehr guten Hotels
  • Tagesz­im­mer nach Ankun­ft in Lima
  • Buf­fet­früh­stück
  • 10 x Aben­dessen im Hotel oder typ­is­chen Restau­rants
  • 1 x Abschiedsaben­dessen
  • 6 x Mit­tagessen
  • Wein­führung mit Verkos­tung
  • Zug­fahrt im Panora­mazug 1. Klasse nach Machu Pic­chu und zurück
  • Boots­fahrten Islas Ballestas und Tit­i­ca­casee
  • Fachkundi­ge deutschsprechende örtliche Reise­leit­er
  • Trans­fers und Fahrten in peru­anis­chen Touris­ten­bussen
  • Alle Ein­tritts­ge­bühren
  • Reise­leitung ab/bis Frank­furt
  • Reise­un­ter­la­gen mit DuMont Reise-Hand­buch „Peru“

Reisepreis:

ab 5.945 €

Einzelz­im­merzuschlag:    875 €
Auf­preis Busi­ness Class (Langstrecke):  2.495 €

Wichtige Hinweise:

Für die Ein­reise nach Peru genügt ein noch 6 Monate gültiger Reisep­a­ss, ein Visum ist nicht erforder­lich.
Wir kom­men in Höhen von bis zu 4.300 m. Bei eventueller Empfind­lichkeit sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.

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Reisezeiten

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Wichtige Hinweise: Für die Einreise nach Peru genügt ein 6 Monate gültiger Reisepass, ein Visum ist nicht erforderlich. Wir kommen in Höhen von bis zu 4.300 m. Bei eventueller Empfindlichkeit sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.

Reisebedingungen

Wichtige Hinweise

Reiseanmeldung und Bestätigung

Wir rat­en grund­sät­zlich zu ein­er frühzeit­i­gen Anmel­dung, da sehr oft Konz­erte etc. in unseren Reisen mit einge­plant sind und wir diese sehr früh fes­tle­gen müssen. Uns erspart es dann in vie­len Fällen erst Rück­sprache mit Karten­büros und Hotels zu nehmen. Ger­ade an Einzelz­im­mern haben wir immer einen sehr hohen Bedarf, weshalb sie sehr schnell aus­ge­bucht sind.
Ihre Anmelde- und Reisebestä­ti­gung erhal­ten Sie in der Regel etwa acht Tage nach Ein­gang Ihrer Anmel­dung. Wir empfehlen den Abschluss ein­er Reis­erück­trittskosten­ver­sicherung. Bitte beacht­en Sie unsere Tar­ife auf der let­zten Seite des Kat­a­loges.
Zudem erhal­ten Sie mit der Reisebestä­ti­gung den geset­zlich vorgeschriebe­nen Sicherungss­chein (s. a. unter „Insol­ven­zver­sicherung“). Nach Erhalt der Bestä­ti­gung und des Sicherungss­cheines bit­ten wir Sie dann um eine Anzahlung in Höhe von 20% des Gesamt­preis­es.

Restzahlung

Die Restzahlung des Gesamt­preis­es ist bis spätestens vier Wochen vor Reise­be­ginn fäl­lig.

Reiseleiter

Bei der Auss­chrei­bung unser­er Reisen haben wir unverbindlich den Namen des Reise­leit­ers angegeben. Die Reise­leit­er sind für die Fahrten fest einge­plant und haben entsprechend auch zeitlich disponiert. Es kann aber immer ein­mal passieren, dass ein Reise­leit­er kurzfristig aus schw­er­wiegen­dem Grund die Reise nicht übernehmen kann. Wir haben nur qual­i­fizierte, langjährig erfahrene Reise­leit­er, so dass wir immer für einen Ersatz sor­gen kön­nen. Der kurzfristige Aus­fall eines angekündigten Reise­leit­ers ist keine Leis­tungs­min­derung, die zum kosten­freien Rück­tritt eines Reisegastes berechtigt.

Frühzeitige Buchung

Wir empfehlen Ihnen eine frühzeit­ige Buchung der Reise. Sie sich­ern sich dadurch die vorderen Plätze im Bus, da wir Platzre­servierun­gen im Bus nach Ein­gang der Anmel­dun­gen vornehmen. Bei vie­len Reisen sind Karten für kul­turelle Ver­anstal­tun­gen enthal­ten. Diese Karten müssen häu­fig frühzeit­ig wieder zurück­gegeben bzw. storniert wer­den. Es kann also bei ein­er kurzfristi­gen Anmel­dung passieren, dass wir für Sie keine Karten mehr haben. Bei einem Wun­sch für ein Einzelz­im­mer ist auf alle Fälle eine frühzeit­ige Buchung nötig, da der Anteil Allein­reisender bei Kul­tur­reisen enorm hoch ist und Hotels nur in einem gewis­sen Ver­hält­nis Kontin­gente mit Einzelz­im­mern abgeben.
Bitte beacht­en Sie auch unseren Hin­weis „Zirkapreise bei Flu­greisen“.

Sitzplatzwunsch

Eine frühzeit­ige Anmel­dung sichert Ihnen einen beson­deren Sitz­platzwun­sch. Falls erforder­lich kann ggf. bei den Einzel­reisenden der freie Platz belegt wer­den. Wir set­zen bei unseren Bus­reisen ab Deutsch­land nur Busse mit allem Kom­fort ein, also mit Toi­lette, Kli­maan­lage, Bor­d­küche, Schlaf­ses­sel, Kühlschrank etc. Eine Rota­tion der Sitz­plätze im Bus find­et nicht statt. In allen Bussen herrscht strik­tes Rauchver­bot.

Sitzplatzreservierung bei Flügen

Viele Flugge­sellschaften bieten die Möglichkeit Sitz­plätze zu reservieren. Diese Reservierung kön­nen wir für Sie unverbindlich bere­its bei Buchung berück­sichti­gen. Bei eini­gen Flugge­sellschaften sind Sitz­platzre­servierun­gen nur gegen eine Gebühr möglich.

Anschlussflüge

Bei Flu­greisen soll­ten Sie unbe­d­ingt gle­ich bei der Buchung oder spätestens nach Erhalt der Reisebestä­ti­gung Ihren Wun­sch für einen Anschlussflug von einem anderen deutschen Flughafen angeben. Sie sich­ern sich dadurch die tar­i­flich gün­stig­sten Plätze. Zudem kann es Ihnen bei ein­er kurzfristi­gen Buchung passieren, dass wir keine Plätze mehr in der für Sie zeitlich besten Mas­chine bekom­men. Sie ver­mei­den also auch bei ein­er frühen Buchung lange Wartezeit­en am Flughafen.

Konzert- und Opernkarten

Häu­fig sind bei unseren Reisen kul­turelle Ver­anstal­tun­gen mit eingeschlossen. Berück­sichti­gen Sie bitte, dass die Karten meist lange im Voraus von uns gekauft wer­den müssen.
Bei manchen Karten ein Jahr zuvor!
Es kom­men auf die Karten­preise fast immer noch Vorverkauf­s­ge­bühren, die teil­weise bis zu 35 % betra­gen. In manchen Opern­häusern wie der Mailän­der Scala o. Ä. sind die Karten­preise ein Mehrfach­es des aufge­druck­ten Preis­es. So stimmt der aufge­druck­te Karten­preis häu­fig nicht mit dem Ihnen berech­neten Preis übere­in.
Wenn in unseren Reisen nur die Möglichkeit zum Besuch ein­er Ver­anstal­tung ange­boten wird, so bestäti­gen wir die Karten­buchung nur unter Vor­be­halt. Eine Reservierung der Karten nehmen wir erst dann vor, wenn die Durch­führung der Reise gesichert ist.

Reiseliteratur

Soll­ten Sie den von uns ange­bote­nen Reise­führer bere­its besitzen, so kön­nen Sie sich aus unser­er reich­halti­gen Bib­lio­thek an Reise­führern ein anderes Buch auswählen.

Insolvenzversicherung

Der Geset­zge­ber schreibt eine sog. Insol­ven­zver­sicherung für Rei­sev­er­anstal­ter vor, die Reisegäste beim Konkurs eines Ver­anstal­ters wieder sich­er nach Hause bringt. Wir haben immer schon auf ein ser­iös­es Geschäfts­ge­baren geachtet und alle Voraus­set­zun­gen für einen rei­bungslosen Reiseablauf gesichert. Für alle unsere Reisen sind unsere Teil­nehmer ab der Reisean­mel­dung mit ein­er Insol­ven­zver­sicherung abgesichert. Somit sind auch Ihre Anzahlun­gen abgesichert. Sie erhal­ten mit der Reisebestä­ti­gung einen sog. Sicherungss­chein zuge­sandt.
Main­ka Reisen GmbH ist bei tourVers (Touris­tik-Ver­sicherungs-Ser­vice GmbH, eine Tochterge­sellschaft der Hanse-Merkur Rei­sev­er­sicherung AG), unter fol­gen­der Ver­tragsnum­mer ver­sichert: 11.30.235020

Sonderwünsche

Gerne ver­suchen wir, Ihre Son­der­wün­sche wie z. B. Ver­längerun­gen, Flu­gun­ter­brechun­gen o. ä. zu erfüllen. Diese Zusatzbuchun­gen sind häu­fig mit einem erhe­blichen Mehraufwand an Arbeit­szeit und Kosten ver­bun­den. Bitte haben Sie daher Ver­ständ­nis, dass wir für unseren Aufwand eine Bear­beitungs­ge­bühr ver­lan­gen. Sie berech­net sich nach dem Aufwand, beträgt aber min­destens 25 Euro. Diese Regelung gilt aber nicht für Anschlussflüge und Hotel­buchun­gen in Würzburg. Diese Buchun­gen sind selb­stver­ständlich gebühren­frei.

Beanstandungen

Wenn Sie ein­mal mit einem Essen oder Ihrem Hotelz­im­mer nicht zufrieden sind, so teilen Sie bitte sofort an Ort und Stelle unserem Reise­leit­er den Man­gel mit. Er ist verpflichtet für umge­hende Abhil­fe zu sor­gen. Nach Ablauf ein­er Reise kön­nen wir für keine Verbesserung sor­gen. Bitte teilen Sie uns schon bei Reise­buchung Unverträglichkeit­en bzw. Allergien mit.

Mindest- und Maximalteilnehmerzahl

Unsere Reisen sind auf 15 Per­so­n­en als Min­dest­teil­nehmerzahl konzip­iert. Main­ka Reisen GmbH ist aber immer bemüht, eine Reise durchzuführen, auch wenn diese Zahl nicht erre­icht wird, solange die Durch­führung keinen großen wirtschaftlichen Ver­lust für Main­ka Reisen darstellt. Wir ver­weisen in diesem Zusam­men­hang auch auf unsere Reisebe­din­gun­gen (§7. b). Die max­i­male Grup­pen­größe liegt in der Regel bei 28 Per­so­n­en.

Hotelkategorien

Die in dem Kat­a­log­text angegebe­nen Hotelkat­e­gorien sind die lan­des-üblichen Kat­e­gorisierun­gen. Sie kön­nen in den einzel­nen Län­dern sehr unter­schiedlich sein (nähere Details unter www.hotelstars.de).

Eigenanreise bei Busfahrten

Soll­ten Sie bei unseren Bus­reisen Ihre Anreise an den Zielort selb­st gestal­ten, so vergüten wir Ihnen 40 € für Ihren Koste­naufwand der An- und Rück­reise. Tre­ff­punkt mit der Reiseg­ruppe ist in der Regel das Hotel.Diese Regelung gilt allerd­ings nicht, wenn Sie am ersten Reise­tag unter­wegs zum Zielort zusteigen.

Eigenanreise

Sie kön­nen die Anreise zum Reiseziel auch gerne indi­vidu­ell gestal­ten, d. h. Sie müssen nicht unbe­d­ingt in Würzburg die Reise begin­nen. Bei selb­st­ständi­ger Anreise trägt der Reiseteil­nehmer alle anfal­l­en­den Kosten bis zum Tre­ff­punkt mit der Gruppe im Hotel.
Buchen Sie Ihre eigene Anreise bitte erst, wenn sich­er gestellt ist, dass die Reise stat­tfind­et bzw. wenn Sie Ihre Reise­un­ter­la­gen von uns erhal­ten haben. Wir übernehmen bei indi­vidu­eller Anreise keine Haf­tun­gen für dies­bezügliche Buchun­gen, wenn sie nicht mit uns abges­timmt wur­den.

Transfer ab Würzburg und Schweinfurt zum Flughafen

Trans­fers ab Unter­franken zum Flughafen wer­den von uns bei ein­er Min­dest­teil­nehmerzahl von 6 Per­so­n­en mit einem eige­nen Trans­fer­bus durchge­führt. Bei ein­er gerin­geren Per­so­nen­zahl arrang­ieren wir für Sie einen Trans­fer mit einem gewerblichen Flughafen­zubringer.

Anreise nach Würzburg

Unsere Bus­reisen starten in der Regel in Würzburg. Wenn Sie daher nach Würzburg anreisen möcht­en, so reservieren wir Ihnen gerne ein Hotelz­im­mer.
Fol­gende Hotels bieten sich an:

Hotel WÜRZBURGER HOF

Hotel MARITIM

Hotel NOVOTEL

Hotel REGINA

Hotel WALFISCH
Premium Economy Class bei Lufthansa

Bei außereu­ropäis­chen Flü­gen von Lufthansa haben Sie die Möglichkeit, die neue Pre­mi­um Econ­o­my Class mit mehr Bein­frei­heit zu buchen. Preise und Ver­füg­barkeit auf Anfrage.

Zirkapreise bei Flugreisen

Wir bekom­men von den Air­lines nur noch bis 3 Monate vor Abflug ein Kontin­gent gestellt. Bis dahin kön­nen wir Ihnen eine Preis­garantie geben.
Bei Buchun­gen kürz­er als 3 Monate vor Abflug müssen wir Ihre Flüge zum Tage­spreis bei den Flugge­sellschaften einkaufen. Das kann u. U. erhe­blich teur­er sein. Eine frühzeit­ige Buchung der Reise lohnt sich also auch aus diesem Grund.

Zeitreisen

Für unsere Gäste, die es etwas geruh­samer wün­schen, empfehlen wir unsere Zeitreisen. Bei diesen Reisen haben wir immer ein Hotel mit einem großen Erhol­ungswert gewählt. Die Besich­ti­gun­gen sind meis­tens nur halb­tags und nicht sehr anstren­gend. Daher sind unsere Zeitreisen auch für Gäste geeignet, die nicht mehr so gut zu Fuß sind.

Hinweis für Gehbehinderte

Wir müssen die Ein­schätzung Ihrer Gehstärke Ihnen über­lassen. Bitte bedenken Sie aber, dass bei Orts­besich­ti­gun­gen ein gewiss­es Tem­po erforder­lich ist, damit unser Tage­spro­gramm bewältigt wer­den kann. Unsere Reise­leit­er kön­nen daher auch im Inter­esse der gesamten Gruppe nicht auf die Behin­derung eines Einzel­nen Rück­sicht nehmen. So sind z. B. Städtereisen mit vie­len Lauf­streck­en ver­bun­den. Für gehbe­hin­derte Gäste empfehlen wir daher unsere Zeitreisen.

Kopfhörersystem

Bei Städte- und Ausstel­lungsreisen set­zen wir das Kopfhör­ersys­tem „Qui­etvox“ ein. Bei den Führun­gen hören Sie unseren Reise­leit­er über einen kleinen Kopfhör­er, der auch für Hörg­eräte geeignet ist. Das hat viele Vorteile. Bei den Stadtrundgän­gen kann Ihnen der Reise­leit­er seine Erk­lärun­gen auch beim Gehen geben. In den Museen, die ja lei­der häu­fig wenig Sitzmöglichkeit­en besitzen, kön­nen Sie auch ein­mal Platz nehmen und sich aus­ruhen, ohne auf die Erk­lärun­gen zu verzicht­en. In den Kirchen sor­gen wir damit auch für die respek­tvolle Ruhe und unser Reise­leit­er schont zudem seine Stimme.

Keine Zubucherreisen

Viele deutsche Rei­sev­er­anstal­ter leg­en aus wirtschaftlichen Grün­den bei Fer­n­reisen ihre Kun­den mit anderen Grup­pen zu großen Reiseg­rup­pen zusam­men (sog. Zubucher­reisen).
Wir pfle­gen eine andere Geschäft­spoli­tik. Unsere Reiseg­rup­pen sind immer für sich, haben einen eige­nen Reise­leit­er und Bus und sind in der Teil­nehmerzahl begren­zt!

Reisebedingungen

An dieser Stelle möcht­en wir Sie über die all­ge­meinen Reisebe­din­gun­gen informieren, welche die geset­zlichen Bes­tim­mungen der § 651a ff. des Bürg­er­lichen Geset­zbuch­es ergänzen und die Grund­lage des Rei­sev­er­trages zwis­chen Ihnen, dem Reiseteil­nehmer und dem Rei­sev­er­anstal­ter, bilden. Die Reisebe­din­gun­gen entsprechen weitest­ge­hend den aktuellen Empfehlun­gen des Deutschen Rei­se­ver­ban­des e.V. Main­ka Reisen GmbH in Würzburg wird im fol­gen­den Text als Rei­sev­er­anstal­ter beze­ich­net.
Die nach­fol­gen­den Bes­tim­mungen wer­den, soweit wirk­sam vere­in­bart, Inhalt des zwis­chen dem Kun­den und dem Rei­sev­er­anstal­ter zu Stande kom­menden Rei­sev­er­trages. Sie ergänzen die geset­zlichen Vorschriften der §§ 651a — m BGB (Bürg­er­lich­es Geset­zbuch) und die Infor­ma­tionsvorschriften für Rei­sev­er­anstal­ter gemäß §§ 4 — 11 BGB-InfoV (Verord­nung über Infor­ma­tions- und Nach­weispflicht­en nach bürg­er­lichem Recht) und füllen diese aus:

1. Abschluss des Reisevertrages / Verpflichtung für Mitreisende

1.1. Für alle Buchungswege gilt:

a) Grund­lage dieses Ange­bots sind die Reiseauss­chrei­bung und die ergänzen­den Infor­ma­tio­nen des Rei­sev­er­anstal­ters für die jew­eilige Reise soweit diese dem Kun­den bei der Buchung vor­liegen.

b) Der Kunde hat für alle Ver­tragsverpflich­tun­gen von Mitreisenden, für die er die Buchung vorn­immt, wie für seine eige­nen einzuste­hen, soweit er diese Verpflich­tung durch aus­drück­liche und geson­derte Erk­lärung über­nom­men hat.

c) Weicht der Inhalt der Annah­meerk­lärung des Rei­sev­er­anstal­ters vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Ange­bot des Rei­sev­er­anstal­ters vor, an das er für die Dauer von zehn Tagen gebun­den ist. Der Ver­trag kommt auf der Grund­lage dieses neuen Ange­bots zus­tande, wenn der Kunde inner­halb der Bindungs­frist dem Rei­sev­er­anstal­ter die Annahme durch aus­drück­liche Erk­lärung oder Anzahlung erk­lärt.

1.2. Für die Buchung, die mündlich, tele­fonisch, schriftlich, per E-Mail oder per Tele­fax erfol­gt, gilt:

a) Mit der Buchung (Reisean­mel­dung) bietet der Kunde dem Rei­sev­er­anstal­ter den Abschluss des Rei­sev­er­trages verbindlich an.

b) Der Ver­trag kommt mit dem Zugang der Buchungs­bestä­ti­gung (Annah­meerk­lärung) durch den Rei­sev­er­anstal­ter zus­tande. Sie bedarf kein­er bes­timmten Form. Bei oder unverzüglich nach Ver­tragss­chluss wird der Rei­sev­er­anstal­ter dem Kun­den eine Reisebestä­ti­gung schriftlich oder in Textform über­mit­teln.

1.3. Bei Anfra­gen im elek­tro­n­is­chen Geschäftsverkehr (z.B. Inter­net) gilt:

a) Dem Kun­den wird der Ablauf der Onlineb­uchung im entsprechen­den Inter­ne­tauftritt erläutert.

b) Dem Kun­den ste­ht zur Kor­rek­tur sein­er Eingaben, zur Löschung oder zum Zurück­set­zen des gesamten Onlineb­uchungs­for­mu­la­rs eine entsprechende Kor­rek­tur­möglichkeit zur Ver­fü­gung, deren Nutzung erläutert wird.

c) Die zur Durch­führung der Onlineb­uchung ange­bote­nen Ver­tragssprachen sind angegeben.

d) Mit Betä­ti­gung der Schalt­fläche “unverbindliche Anfrage senden“ bietet der Kunde dem Rei­sev­er­anstal­ter den Abschluss des Rei­sev­er­trages unverbindlich an.

e) Dem Kun­den wird der Ein­gang sein­er Anfrage unverzüglich auf elek­tro­n­is­chem Weg bestätigt. (Ein­gangs­bestä­ti­gung)

f) Die Über­mit­tlung der Anfrage durch Betä­ti­gung der Schalt­fläche “unverbindliche Anfrage senden” begrün­det keinen Anspruch des Kun­den auf das Zus­tandekom­men eines Rei­sev­er­trages entsprechend sein­er Anfrage. Der Ver­trag kommt durch den Zugang der Buchungs­bestä­ti­gung des Rei­sev­er­anstal­ters beim Kun­den zu Stande, die kein­er beson­deren Form bedarf und tele­fonisch, per E-Mail, Fax oder schriftlich erfol­gen kann.

2. Bezahlung

2.1 Rei­sev­er­anstal­ter und Rei­sev­er­mit­tler dür­fen Zahlun­gen auf den Reisepreis vor Beendi­gung der Reise nur fordern oder annehmen, wenn dem Kun­den der Sich­er-ungss­chein übergeben wurde. Nach Ver­tragsab­schluss wird gegen Aushändi­gung des Sicherungss­cheines eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreis­es, max­i­mal aber 1.000 € pro Reiseteil­nehmer, zur Zahlung fäl­lig. Weit­ere Zahlun­gen wer­den zu den vere­in­barten Ter­mi­nen, die Restzahlung spätestens 21 Tage vor Reiseantritt fäl­lig, sofern der Sicherungss­chein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus den in Zif­fer 7.b) oder 7.c) genan­nten Grün­den abge­sagt wer­den kann.

2.2 Leis­tet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vere­in­barten Zahlungs­fäl­ligkeit­en, so ist der Rei­sev­er­anstal­ter berechtigt, nach Mah­nung mit Frist­set­zung vom Rei­sev­er­trag zurück­zutreten und den Kun­den mit Rück­trittskosten gemäß Zif­fer 5.A. , 5.B., 5.C oder 5.D zu belas­ten.

3. Leistungsänderungen

3.1 Änderun­gen wesentlich­er Reise­leis­tun­gen von dem vere­in­barten Inhalt des Rei­sev­er­trages, die nach Ver­tragsab­schluss notwendig wer­den und vom Rei­sev­er­anstal­ter nicht wider Treu und Glauben her­beige­führt wur­den, sind nur ges­tat­tet, soweit die Änderun­gen nicht erhe­blich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beein­trächti­gen.

3.2. Eventuelle Gewährleis­tungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geän­derten Leis­tun­gen mit Män­geln behaftet sind.

3.3. Der Rei­sev­er­anstal­ter ist verpflichtet, den Kun­den über wesentliche Leis­tungsän­derun­gen unverzüglich nach Ken­nt­nis von dem Änderungs­grund zu informieren.

3.4 Im Fall ein­er erhe­blichen Änderung ein­er wesentlichen Reise­leis­tung ist der Kunde berechtigt, unent­geltlich vom Rei­sev­er­trag zurück­zutreten oder die Teil­nahme an ein­er min­destens gle­ich­w­er­ti­gen Reise zu ver­lan­gen, wenn der Rei­sev­er­anstal­ter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kun­den aus seinem Ange­bot anzu­bi­eten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erk­lärung des Rei­sev­er­anstal­ters über die Änderung der Reise­leis­tung oder die Absage der Reise diesem gegenüber gel­tend zu machen.

3.5 Außeror­dentliche Umstände bei Kreuz­fahrten:

Bei Hoch- und Niedrig­wasser­stän­den, Fahrver­bot, Schleusende­fek­ten etc. auf den für die Durch­führung der Pro­gramme maßge­blichen Gewässern, eben­so bei Schiffs­de­fek­ten ohne Ver­schulden der Reed­erei, wird in Absprache mit dem Kapitän und dem Char­ter­er ein Alter­na­tiv-Pro­gramm ange­boten, bei dem Unterkun­ft und Verpfle­gung an Bord des Schiffes erfol­gt. Vor­be­hal­ten bleiben die Bestä­ti­gun­gen der Liege­plätze durch die Hafen­be­hör­den. Bei ein­er Absage wird die Reed­erei einen Alter­na­tiv-Liege­platz im Rah­men der Möglichkeit­en besor­gen.
Der Rei­sev­er­anstal­ter behält sich vor, den im Rei­sev­er­trag vere­in­barten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bes­timmte Leis­tun­gen wie Hafen- oder Flughafenge­bühren oder ein­er Änderung der für die betr­e­f­fende Reise gel­tenden Wech­selkurse entsprechend wie fol­gt zu ändern.

4. Preisänderungen

4.1. Erhöhen sich die bei Abschluss des Rei­sev­er­trages beste­hen­den Beförderungskosten, ins­beson­dere die Treib­stof­fkosten, so kann der Rei­sev­er­anstal­ter den Reisepreis nach Maß­gabe der nach­fol­gen­den Berech­nung erhöhen:

a) Bei ein­er auf den Sitz­platz bezo­ge­nen Erhöhung kann der Rei­sev­er­anstal­ter vom Reisenden den Erhöhungs­be­trag ver­lan­gen.

b) In anderen Fällen wer­den die vom Beförderung­sun­ternehmen pro Beförderungsmit­tel geforderten, zusät­zlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitz­plätze des vere­in­barten Beförderungsmit­tels geteilt. Den sich so ergeben­den Erhöhungs­be­trag für den Einzelplatz kann der Rei­sev­er­anstal­ter vom Reisenden ver­lan­gen.

4.2. Wer­den die bei Abschluss des Rei­sev­er­trages beste­hen­den Abgaben wie Hafen- oder Flughafenge­bühren gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter erhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechen­den, anteili­gen Betrag her­aufge­set­zt wer­den.

4.3. Bei ein­er Änderung der Mehrw­ert­s­teuer oder der Wech­selkurse nach Abschluss des Rei­sev­er­trages kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht wer­den, in dem sich die Reise dadurch für den Rei­sev­er­anstal­ter ver­teuert hat.

4.4. Eine Erhöhung ist nur zuläs­sig, sofern zwis­chen Ver­tragss­chluss und dem vere­in­barten Reiseter­min mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führen­den Umstände vor Ver­tragss­chluss noch nicht einge­treten und bei Ver­tragss­chluss für den Rei­sev­er­anstal­ter nicht vorherse­hbar waren.

4.5. Im Falle ein­er nachträglichen Änderung des Reisepreis­es hat der Rei­sev­er­anstal­ter den Reisenden unverzüglich zu informieren. Preis­er­höhun­gen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirk­sam. Bei Preis­er­höhun­gen von mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt ohne Gebühren vom Rei­sev­er­trag zurück zu treten oder die Teil­nahme an ein­er min­destens gle­ich­w­er­ti­gen Reise zu ver­lan­gen, wenn der Rei­sev­er­anstal­ter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Ange­bot anzu­bi­eten. Der Kunde hat diesen Anspruch unverzüglich nach der Mit­teilung des Rei­sev­er­anstal­ters über die Preis­er­höhung diesem gegenüber gel­tend zu machen.

5. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn / Stornokosten

5.1 Der Kunde kann jed­erzeit vor Reise­be­ginn von der Reise zurück­treten. Der Rück­tritt ist gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter unter der nach­fol­gend angegebe­nen Anschrift zu erk­lären. Falls die Reise über ein Reise­büro gebucht wurde, kann der Rück­tritt auch diesem gegenüber erk­lärt wer­den. Dem Kun­den wird emp­fohlen, den Rück­tritt schriftlich zu erk­lären.

5.2 Tritt der Kunde vor Reise­be­ginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so ver­liert der Rei­sev­er­anstal­ter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Rei­sev­er­anstal­ter, soweit der Rück­tritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höher­er Gewalt vor­liegt, eine angemessene Entschädi­gung für die bis zum Rück­tritt getrof­fe­nen Rei­sevorkehrun­gen und seine Aufwen­dun­gen in Abhängigkeit von dem jew­eili­gen Reisepreis ver­lan­gen.

5.3 Der Rei­sev­er­anstal­ter hat diesen Entschädi­gungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berück­sich­ti­gung der Nähe des Zeit­punk­tes des Rück­tritts zum ver­traglich vere­in­barten Reise­be­ginn in einem prozen­tualen Ver­hält­nis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berech­nung der Entschädi­gung gewöhn­lich ersparte Aufwen­dun­gen und gewöhn­lich mögliche ander­weit­ige Ver­wen­dun­gen der Reise­leis­tun­gen berück­sichtigt. Die Entschädi­gung wird nach dem Zeit­punkt des Zugangs der Rück­trittserk­lärung des Kun­den wie fol­gt berech­net:

Bei Bus­reisen und Bah­n­reisen
Bei Flu­greisen

jew­eils des Reisepreis­es.

Bei Pauschal­reisen in Verbindung mit Kreuz­fahrten und bei Exk­lu­sivreisen
Konz­ert- und Opernkarten

5.4 Dem Reisenden bleibt es unbenom­men, dem Ver­anstal­ter nachzuweisen, dass ihm kein oder ein wesentlich gerin­ger­er Schaden ent­standen ist, als die von ihm geforderte Pauschale.

5.5  Bis zum Reise­be­ginn kann der Reisende ver­lan­gen, dass statt sein­er ein Drit­ter in die Rechte und Pflicht­en aus dem Rei­sev­er­trag ein­tritt. Der Rei­sev­er­anstal­ter kann dem Ein­tritt des Drit­ten wider­sprechen, wenn dieser den beson­deren Reiseer­fordernissen nicht genügt oder sein­er Teil­nahme geset­zliche Vorschriften oder behördliche Anord­nun­gen ent­ge­gen­ste­hen. Tritt ein Drit­ter in den Ver­trag ein, so haften er und der Reisende dem Rei­sev­er­anstal­ter gegenüber als Gesamtschuld­ner für den Reisepreis und die durch den Ein­tritt des Drit­ten entste­hen­den Mehrkosten (§ 651b BGB).

5.6  Der Rei­sev­er­anstal­ter behält sich vor, in Abwe­ichung von den vorste­hen­den Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädi­gung zu fordern, soweit der Rei­sev­er­anstal­ter nach­weist, dass ihm wesentlich höhere Aufwen­dun­gen als die jew­eils anwend­bare Pauschale ent­standen sind. In diesem Fall ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, die geforderte Entschädi­gung, unter Berück­sich­ti­gung der ersparten Aufwen­dun­gen und ein­er etwaigen, ander­weit­i­gen Ver­wen­dung der Reise­leis­tun­gen, konkret zu bez­if­fern und zu bele­gen.

5.7 Ein Anspruch des Kun­den nach Ver­tragsab­schluss auf Änderun­gen hin­sichtlich des Reiseter­mins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkun­ft oder der Beförderungsart (Umbuchung) beste­ht nicht. Umbuchun­gen sind grund­sät­zlich  nur durch Rück­tritt vom Rei­sev­er­trag (Stornierung) zu den in 5.A., 5.B., 5.C. oder 5.D. genan­nten Bedin­gun­gen und durch nach­fol­gende Neuan­mel­dung möglich.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistung

Nimmt der Reisende einzelne Reise­leis­tun­gen, die ihm ord­nungs­gemäß ange­boten wur­den, nicht in Anspruch aus Grün­den, die ihm zuzurech­nen sind (z. B. wegen vorzeit­iger Rück­reise oder aus son­sti­gen zwin­gen­den Grün­den), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstat­tung des Reisepreis­es. Der Rei­sev­er­anstal­ter wird sich um Erstat­tung der ersparten Aufwen­dun­gen durch die Leis­tungsträger bemühen. Diese Verpflich­tung ent­fällt, wenn es sich um völ­lig uner­he­bliche Leis­tun­gen han­delt oder wenn ein­er Erstat­tung geset­zliche oder behördliche Bes­tim­mungen ent­ge­gen­ste­hen.

7. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

Der Rei­sev­er­anstal­ter kann in fol­gen­den Fällen vor Antritt der Reise vom Rei­sev­er­trag zurück­treten oder nach Antritt der Reise den Rei­sev­er­trag kündi­gen:

a) Ohne Ein­hal­tung ein­er Frist

Wenn der Reisende die Durch­führung der Reise ungeachtet ein­er Abmah­nung des Rei­sev­er­anstal­ters nach­haltig stört oder wenn er sich in solchem Maße ver­tragswidrig ver­hält, dass die sofor­tige Aufhe­bung des Ver­trages gerecht­fer­tigt ist. Kündigt der Rei­sev­er­anstal­ter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwen­dun­gen sowie diejeni­gen Vorteile anrech­nen lassen, die er aus ein­er ander­weit­i­gen Ver­wen­dung der nicht in Anspruch genomme­nen Leis­tung erlangt, ein­schließlich der ihm von den Leis­tungsträgern gut gebracht­en Beträge.

b) Bis 21 Tage vor Reiseantritt

Bei Nichter­re­ichen ein­er aus­geschriebe­nen oder behördlich fest­gelegten Min­dest­teil­nehmerzahl (in der Regel 15 Per­so­n­en), wenn in der Reiseauss­chrei­bung für die entsprechende Reise auf eine Min­dest­teil­nehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, den Kun­den unverzüglich nach Ein­tritt der Voraus­set­zung für die Nicht­durch­führung der Reise hier­von in Ken­nt­nis zu set­zen und ihm die Rück­trittserk­lärung unverzüglich zuzuleit­en. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte bere­its zu einem früheren Zeit­punkt ersichtlich sein, dass die Min­dest­teil­nehmerzahl nicht erre­icht wer­den kann, hat der Rei­sev­er­anstal­ter den Kun­den davon zu unter­richt­en.

8. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

Wird die Reise infolge bei Ver­tragss­chluss nicht vorausse­hbar­er höher­er Gewalt erhe­blich erschw­ert, gefährdet oder beein­trächtigt, so kön­nen sowohl der Rei­sev­er­anstal­ter als auch der Reisende den Ver­trag kündi­gen.
Wird der Ver­trag gekündigt, so kann der Rei­sev­er­anstal­ter für die bere­its erbracht­en oder zur Beendi­gung der Reise noch zu erbrin­gen­den Reise­leis­tun­gen eine angemessene Entschädi­gung ver­lan­gen. Wird der Ver­trag gekündigt, so find­en die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwen­dung.
Weit­er­hin ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, die notwendi­gen Maß­nah­men zu tre­f­fen, ins­beson­dere, falls der Ver­trag die Rück­be­förderung umfasst, den Reisenden zurück­zube­fördern. Die Mehrkosten für die Rück­be­förderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tra­gen. Im Übri­gen fall­en die Mehrkosten dem Reisenden zur Last (§ 651 j Abs. 1 und 2 BGB).

9. Haftung des Reiseveranstalters

9.1  Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet im Rah­men der Sorgfalt­spflicht eines ordentlichen Kauf­manns für:

1. Die gewis­senhafte Rei­sevor­bere­itung;

2. Die sorgfältige Auswahl und die Überwachung des Leis­tungsträgers;

3. Die Richtigkeit der Beschrei­bung aller in den Kat­a­lo­gen angegebe­nen Reise­leis­tun­gen, sofern der Rei­sev­er­anstal­ter nicht gemäß Ziff. 3 vor Ver­tragss­chluss eine Änderung der Prospek­tangaben erk­lärt hat;

4. Die ord­nungs­gemäße Erbringung der vere­in­barten Reise­leis­tun­gen.

9.2  Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet für ein Ver­schulden der mit der Leis­tungser­bringung betraut­en Per­son.

9.3. Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet nicht für Insze­nierun­gen, Umbe­set­zun­gen oder Pro­gram­män­derun­gen von kul­turellen Vere­anstal­tun­gen wie Opern, Konz­erte, The­at­er­auf­führun­gen etc.

10. Mitwirkungspflichten des Reisenden

10.1 Reise­un­ter­la­gen

Der Kunde hat den Rei­sev­er­anstal­ter zu informieren, wenn er die erforder­lichen Reise­un­ter­la­gen nicht inner­halb von zwei Wochen vor Reiseantritt erhält.

10.2 Män­ge­lanzeige

Wird die Reise nicht ver­trags­gemäß erbracht, so kann der Reisende Abhil­fe ver­lan­gen. Ver­säumt der Reisende schuld­haft dem Rei­sev­er­anstal­ter einen aufge­trete­nen Reise­man­gel unverzüglich anzuzeigen, tritt eine Min­derung des Reisepreis­es nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aus­sicht­s­los ist oder aus anderen Grün­den unzu­mut­bar ist.
Der Reisende ist verpflichtet, seine Män­ge­lanzeige unverzüglich der Reise­leitung am Urlaub­sort zur Ken­nt­nis zu geben. Ist ein Vertreter des Rei­sev­er­anstal­ters am Urlaub­sort nicht vorhan­den und ver­traglich nicht geschuldet, sind etwaige Reisemän­gel dem Rei­sev­er­anstal­ter an dessen Sitz zur Ken­nt­nis zu geben. Über die Erre­ich­barkeit der Reise­leitung bzw. des Rei­sev­er­anstal­ters wird der Reisende in der Leis­tungs­beschrei­bung, spätestens jedoch mit den Reise­un­ter­la­gen, unter­richtet. Der Vertreter des Rei­sev­er­anstal­ters ist beauf­tragt, für Abhil­fe zu sor­gen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerken­nen.

10.3 Frist­set­zung vor Kündi­gung

Will ein Reisender den Rei­sev­er­trag wegen eines Reise­man­gels der in § 651 c BGB beze­ich­neten Art nach § 651 e BGB oder aus wichtigem, dem Rei­sev­er­anstal­ter erkennbaren Grund wegen Unzu­mut­barkeit kündi­gen, hat er dem Rei­sev­er­anstal­ter zuvor eine angemessene Frist zur Abhil­feleis­tung zu set­zen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhil­fe unmöglich ist oder vom Rei­sev­er­anstal­ter ver­weigert wird oder wenn die sofor­tige Kündi­gung des Ver­trages durch ein beson­deres, dem Rei­sev­er­anstal­ter erkennbares Inter­esse des Reisenden gerecht­fer­tigt wird.

10.4 Gepäckbeschädi­gung und Gepäck­ver­spä­tung

Schä­den oder Zustel­lungsverzögerun­gen bei Flu­greisen emp­fiehlt der Ver­anstal­ter drin­gend unverzüglich an Ort und Stelle mit­tels Schaden­sanzeige (P.I.R.) der zuständi­gen Flugge­sellschaft anzuzeigen. Flugge­sellschaften lehnen in der Regel Erstat­tun­gen ab, wenn die Schade­nanzeige nicht aus­ge­füllt wor­den ist. Die Schaden­sanzeige ist bei Gepäckbeschädi­gung bin­nen 7 Tagen und bei Ver­spä­tung inner­halb 21 Tagen nach Aushändi­gung, zu erstat­ten. Im übri­gen ist der Ver­lust, die Beschädi­gung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reise­leitung oder der örtlichen Vertre­tung des Ver­anstal­ters anzuzeigen.

11. Beschränkung der Haftung

11.1 Die ver­tragliche Haf­tung des Rei­sev­er­anstal­ters für Schä­den, die nicht aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit resul­tieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt

a) soweit ein Schaden des Reisenden wed­er vorsät­zlich noch grob­fahrläs­sig her­beige­führt wird oder

b) soweit ein Rei­sev­er­anstal­ter für einen dem Reisenden entste­hen­den Schaden allein wegen eines Ver­schuldens eines Leis­tungsträgers ver­ant­wortlich ist. Möglicher­weise darüber hin­aus­ge­hende Ansprüche nach dem Mon­treal­er Übereinkom­men bzw. dem Luftverkehrs­ge­setz bleiben von der Beschränkung unberührt.

11.2 Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet nicht für Leis­tungsstörun­gen, Per­so­n­en- und Sach­schä­den im Zusam­men­hang mit Leis­tun­gen, die als Fremdleis­tun­gen lediglich ver­mit­telt wer­den (z.B. Aus­flüge, Sportver­anstal­tun­gen, The­aterbe­suche, Ausstel­lun­gen, Beförderungsleis­tun­gen von und zum aus­geschriebe­nen Aus­gangs- und Zielort), wenn diese Leis­tun­gen in der Reiseauss­chrei­bung und der Buchungs­bestä­ti­gung aus­drück­lich und unter Angabe des ver­mit­tel­ten Ver­tragspart­ners als Fremdleis­tun­gen so ein­deutig gekennze­ich­net wer­den, dass sie für den Kun­den erkennbar nicht Bestandteil der Reise­leis­tun­gen des Rei­sev­er­anstal­ters sind.

Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet jedoch

a) für Leis­tun­gen, welche die Beförderung des Reisenden vom aus­geschriebe­nen Aus­gang­sort der Reise zum aus­geschriebe­nen Zielort, Zwis­chen­be­förderun­gen während der Reise und die Unter­bringung während der Reise bein­hal­ten,

b) wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Ver­let­zung von Hin­weis-, Aufk­lärungs- oder Organ­i­sa­tion­spflicht­en des Rei­sev­er­anstal­ters ursäch­lich gewor­den ist.

12.  Geltendmachung von Ansprüchen: Adressat, Ausschlussfristen

12.1 Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB hat der Kunde/Reisende spätestens inner­halb eines Monats nach dem ver­traglich vorge­se­henen Zeit­punkt der Beendi­gung der Reise gel­tend zu machen.

12.2 Die Frist begin­nt mit dem Tag, der dem Tag des ver­traglichen Reiseen­des fol­gt. Fällt der let­zte Tag der Frist auf einen Son­ntag, einen am Erk­lärung­sort staatlich anerkan­nten all­ge­meinen Feiertag oder einem Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der näch­ste Werk­tag.

12.3 Die Gel­tend­machung kann frist­wahrend gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter unter der nach­fol­gend angegebe­nen Anschrift erfol­gen.

12.4 Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche nur gel­tend machen, wenn er ohne Ver­schulden an der Ein­hal­tung der First ver­hin­dert wor­den ist.

12.5 Die Frist aus 12.1 gilt auch für die Anmel­dung von Gepäckschä­den oder Zustel­lungsverzögerun­gen beim Gepäck im Zusam­men­hang mit Flü­gen gemäß Zif­fer 10.3., wenn Gewährleis­tungsrechte aus den §§ 651c Abs. 3, 651d, 651e Abs. 3 und 4 BGB gel­tend gemacht wer­den. Ein Schadenser­satzanspruch wegen Gepäckbeschädi­gung ist bin­nen 7 Tagen, ein Schadenser­satzanspruch wegen Gepäck­ver­spä­tung bin­nen 21 Tagen nach Aushändi­gung gel­tend zu machen.

13. Verjährung

13.1 Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651 c bis 651 f  BGB aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit, die aus ein­er vorsät­zlichen oder fahrläs­si­gen Pflichtver­let­zung des Rei­sev­er­anstal­ters oder eines geset­zlichen Vertreters oder Erfül­lungs­ge­hil­fen des Rei­sev­er­anstal­ters beruhen, ver­jähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz son­stiger Schä­den, die auf ein­er vorsät­zlichen oder grob fahrläs­si­gen Pflichtver­let­zung des Rei­sev­er­anstal­ters oder eines geset­zlichen Vertreters oder Erfül­lungs­ge­hil­fen des Rei­sev­er­anstal­ters beruhen.

13.2 Alle übri­gen Ansprüche nach den §§651c bis f BGB ver­jähren in einem Jahr.

13.3 Die Ver­jährung nach Zif­fer 13.1 und 13.2 begin­nt mit dem Tag, der dem Tag des ver­traglichen Reiseen­des fol­gt. Fällt der let­zte Tag der Frist auf einen Son­ntag, einen am Erk­lärung­sort staatlich anerkan­nten all­ge­meinen Feiertag oder einem Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der näch­ste Werk­tag.

13.4 Schweben zwis­chen dem Reisenden und dem Rei­sev­er­anstal­ter Ver­hand­lun­gen über den Anspruch oder die den Anspruch begrün­den­den Umstände, so ist die Ver­jährung gehemmt, bis der Reisende oder der Rei­sev­er­anstal­ter die Fort­set­zung der Ver­hand­lun­gen ver­weigert. Die Ver­jährung tritt früh­estens 3 Monate nach dem Ende der Hem­mung ein.

14. Informationspflichten über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

Die EU-Verord­nung zur Unter­rich­tung von Flug­gästen über die Iden­tität des aus­führen­den Luft­fahrtun­ternehmens verpflichtet den Rei­sev­er­anstal­ter, den Kun­den über die Iden­tität der aus­führen­den Flugge­sellschaft sämtlich­er im Rah­men der gebucht­en Reise zu erbrin­gen­den Flug­be­förderungsleis­tun­gen bei der Buchung zu informieren.
Ste­ht bei der Buchung die aus­führende Flugge­sellschaft noch nicht fest, so ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, dem Kun­den die Flugge­sellschaft bzw. die Flugge­sellschaften zu nen­nen, die wahrschein­lich den Flug durch­führen wird bzw. wer­den. Sobald der Rei­sev­er­anstal­ter weiß, welche Flugge­sellschaft den Flug durch­führen wird, muss er den Kun­den informieren. Wech­selt die dem Kun­den als aus­führende Flugge­sellschaft genan­nte Flugge­sellschaft, muss der Rei­sev­er­anstal­ter den Kun­den über den Wech­sel informieren.
Er muss unverzüglich alle angemesse­nen Schritte ein­leit­en, um sicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wech­sel unter­richtet wird.
Die Liste der Flugge­sellschaften mit EU-Betrieb­sver­bot („Black List“) ist auf fol­gen­der Inter­net­seite abruf­bar: http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm

15. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

15.1 Der Rei­sev­er­anstal­ter wird Staat­sange­hörige eines Staates der Europäis­chen Union, in dem die Reise ange­boten wird, über Bes­tim­mungen von Pass-, Visa- und Gesund­heitsvorschriften vor Ver­tragsab­schluss sowie über deren evtl. Änderun­gen vor Reiseantritt unter­richt­en. Für Ange­hörige ander­er Staat­en gibt das zuständi­ge Kon­sulat Auskun­ft. Dabei wird davon aus­ge­gan­gen, dass keine Beson­der­heit­en in der Per­son des Reisenden und eventueller Mitreisender (z.B. Dop­pel­staat­sange­hörigkeit, Staaten­losigkeit) vor­liegen.

15.2 Der Kunde ist ver­ant­wortlich für das Beschaf­fen und Mit­führen der behördlich notwendi­gen Reise­doku­mente, eventuell erforder­liche Imp­fun­gen sowie das Ein­hal­ten von Zoll- und Devisen­vorschriften. Nachteile, die aus dem Nicht­be­fol­gen dieser Vorschriften erwach­sen, z. B. die Zahlung von Rück­trittskosten, gehen zu seinen Las­ten. Dies gilt nicht, wenn der Rei­sev­er­anstal­ter nicht, unzure­ichend oder falsch informiert hat.

15.3 Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet nicht für die rechtzeit­ige Erteilung und den Zugang notwendi­ger Visa durch die jew­eilige diplo­ma­tis­che Vertre­tung, wenn der Reisende den Rei­sev­er­anstal­ter mit der Besorgung beauf­tragt hat, es sei denn, dass der Rei­sev­er­anstal­ter eigene Pflicht­en schuld­haft ver­let­zt hat.

16. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

Main­ka Reisen GmbH nimmt nicht an einem Stre­it­bei­le­gungsver­fahren vor ein­er Ver­brauch­er­schlich­tungsstelle teil.

17. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirk­samkeit einzel­ner Bes­tim­mungen des Rei­sev­er­trages hat nicht die Unwirk­samkeit des gesamten Rei­sev­er­trages zur Folge.

18. Reiseveranstalter

Main­ka Reisen GmbH, Win­ter­leit­en­weg 65 b in 97082 Würzburg ist eine im Han­del­sreg­is­ter des Amts­gerichts Würzburg einge­tra­gene Gesellschaft mit beschränk­ter Haf­tung (HRB 3247). Sitz der Gesellschaft ist Würzburg.

 

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Reiseleitung

Andrea Ziesche

Andrea Ziesche ist im unter­fränkischen Burgsinn geboren und aufgewach­sen. Ihre sprach­liche Begabung für Latein, Englisch, Franzö­sisch und Spanisch ent­deck­te sie bere­its am neusprach­lichen Gym­na­si­um. Nach ihrer Staat­sprü­fung als Über­set­zerin wid­mete sie sich an der Uni­ver­sität Würzburg dem Studi­um der Roman­is­tik und Anglis­tik. Bere­its während des Studi­ums über­nahm sie die ersten Reise­leitun­gen nach Frankre­ich und Spanien, woraufhin sie bald ihre pri­vate Reise­lei­den­schaft zum Beruf machte. Seit über 20 Jahren begleit­et Frau Ziesche Grup­pen auf Stu­di­en­reisen auf allen fünf Kon­ti­nen­ten. Neben den gesellschaftlichen und kul­turellen Hin­ter­grün­den gilt ihre beson­dere Liebe auch den unberührten Natur­land­schaften und der faszinieren­den Tier- und Pflanzen­welt, wie sie z.B. in Aus­tralien, Neusee­land, Afri­ka und Südameri­ka zu find­en sind. Sie ver­ste­ht es ihre eigene Begeis­terung auf die Reiseteil­nehmer zu über­tra­gen und hat immer ein offenes Ohr für die Belange ihrer Reisegäste. Gerne schöpft sie aus ihrem reichen Fun­dus an Geschicht­en und Gedicht­en, Humor­vollem und Nach­den­klichem, um den Reisen eine ganz per­sön­liche Note zu ver­lei­hen. Pri­vat liebt sie aktive Reisen, sei es Trekking im Himalaya, Kamel­wan­dern in der Wüste oder Rad­touren in deutschen Gefilden.

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