USA – KANADA - Die großen Seen

Run­dreise von Chica­go bis Toron­to ent­lang Nor­damerikas drit­ter Küste
Reiseter­min: 6. — 19. Juni 2019 (14 Tage)
Reise­leitung: Andrea Ziesche, Stu­di­en­reise­lei­t­erin

Mit­ten im nor­damerikanis­chen Kon­ti­nent bilden fünf zusam­men­hän­gende Seen – Lake Supe­ri­or, Michi­gan, Huron, Erie und Ontario – die größte Süßwasser­fläche der Erde mit ein­er Küsten­länge von über 17.000 km! Die Vere­inigten Staat­en und Kana­da sind die Anrain­er­staat­en dieser uner­messlichen Bin­nenseen, ver­bun­den durch Flüsse, Kanäle und die spek­takulären Nia­gara-Fälle. Uner­messlich gilt auch für die Bedeu­tung der Great Lakes als Wasser­reser­voir, Verkehr­sweg, Freizeitare­al, Natur­paradies und Kli­mafak­tor, vor allem aber als Lebenselix­i­er für die Großstädte und Ortschaften, die sich an ihren Ufern entwick­elt haben. Urvölk­er, Forsch­er und Ent­deck­er, Erober­er und Pio­niere haben ihre Ges­tade besiedelt und sind im Laufe der Geschichte zu dem zusam­mengewach­sen, was heutzu­tage die bei­den größten Natio­nen Nor­damerikas aus­macht. Auf unser­er außergewöhn­lichen Reise um die Großen Seen möcht­en wir Ihnen län­derüber­greifend die Vielfalt der Naturschön­heit­en, der kul­turellen Eigen­heit­en und der wech­selvollen Entwick­lungs­geschichte näher­brin­gen. Fol­gen Sie uns durch Hochhauss­chlucht­en und hochtech­nisierte Großstädte hin­aus in die unberührte Naturidylle, staunen Sie über den Erfind­ergeist der Indus­triepi­oniere und bewun­dern Sie die Samm­lun­gen aus­ge­suchter Museen. Wir wohnen meist sehr zen­tral in Hotels der gehobe­nen Mit­telk­lasse.

Höhepunkte

  • Metropolen Chica­go und Toron­to
  • Blick von den höch­sten Aus­sicht­stür­men
  • Inselflair im Huron­see
  • Nia­gara-Fälle bei Tag und Nacht
  • Aus­ge­suchte Muse­ums­be­suche
Do – 6. Juni: Auf nach Übersee

Vor­mit­tags Lin­ien­flug mit LUFTHANSA von Frank­furt non­stop nach Chica­go (Abflug ca. 10:45 Uhr/Ankunft ca. 12:50 Uhr). Chica­go liegt im Bun­desstaat Illi­nois am Süd­west­ufer des Michi­gansees und ist mit rund 3 Mio. Ein­wohn­ern die drittgrößte Stadt der USA. Hier ist alles einige Num­mern größer als ander­swo: Größte Han­dels­börse der USA, Knoten­punkt für Flugverkehr, Eisen­bahn- und Schiff­fahrtswege sowie Geburtsstätte der amerikanis­chen Wolkenkratzer. Trans­fer vom O´Hare Inter­na­tion­al Air­port ins Stadtzen­trum zu unserem Hotel. Beim gemein­samen Wel­comedin­ner ler­nen Sie Ihre Mitreisenden ken­nen. Über­nach­tung im PALOMAR KIMPTON HOTEL**** in Chica­go.

Fr – 7. Juni: The Windy City

Auf unser­er ganztägi­gen Stadtrund­fahrt ler­nen wir Chica­go, eine der dynamis­chsten und attrak­tivsten Großstädte der Vere­inigten Staat­en ken­nen. Längst vor­bei sind die Zeit­en der dun­klen, krim­inellen Ver­gan­gen­heit. Heute gilt Chica­go für viele Architek­ten als Vor­bild mod­ern­er Städtepla­nung. Seine Wolkenkratzer gehören zu den höch­sten der Erde, sein Nachtleben zum inter­es­san­testen, einige sein­er Stadtvier­tel zu den buntesten und seine Fes­ti­vals zu den aufwändig­sten der Welt. Der 2004 eröffnete Mil­len­ni­um-Park ist berühmt für seine inno­v­a­tive Konz­erthalle und Skulp­turen. Die „Mile“ ist Chica­gos Haupteinkauf­sstraße und State Street schmückt sich mit Kunst­werken von Picas­so, Cha­gall und Cal­dar. Unsere Pri­vat­führung im Art Insti­tute stellt uns die Höhep­unk­te der Samm­lung u. a. Werke von Mon­et, van Gogh und Edward Hop­per vor. Den besten Blick auf die mod­er­nen Baut­en und alten Zug­brück­en bietet eine Boots­fahrt auf dem Chica­go Riv­er. Von der 412 m hohen ver­glas­ten Aus­sicht­splat­tform des Willis Tow­ers – dem höch­sten Gebäude Chica­gos – blick­en wir auf die Sky­line aus der Vogelper­spek­tive. Beson­ders beein­druck­end ist die Sky­line am Abend, wenn die Hochhäuser mit ihren Tausenden von Lichtern beleuchtet sind.

Sa – 8. Juni: Bierschaum & Bikertraum

Lake Michi­gan ist der einzige der Grossen Seen, der voll­ständig in der USA liegt. Er gren­zt an die Staat­en Indi­ana, Illi­nois, Wis­con­sin und Michi­gan. Auf unser­er Fahrt ent­lang der Küsten­lin­ie Rich­tung Nor­den gewin­nen Sie einen Ein­druck der riesi­gen Aus­dehnung, die etwa hun­dert­mal so groß ist wie der Bodensee. Nach Ankun­ft in Mil­wau­kee (State Wis­con­sin) ent­deck­en wir bei unser­er Stadtrund­fahrt zahlre­iche Spuren der deutschen Ein­wan­der­er des 19. Jhs: Biergärten und eine lange Brautra­di­tion. Berühmt ist auch die Motor­rad­pro­duk­tion: Bei Inter­esse kön­nen wir das Harley-David­son-Muse­um im Stammw­erk besuchen (option­al, ca. 14 €). Über­nach­tung im JOURNEYMAN HOTEL**** in Mil­wau­kee.

So – 9. Juni: Wildgänse & Dampfrösser

Wir fol­gen dem West­ufer des Michi­gansees bis Green Bay. Hier besuchen wir das Bay Beach Wildlife Sanc­tu­ary, Heimat und Auswilderung­spro­jekt für eine Vielzahl freileben­der Tiere, wo wir alles Wis­senswerte zur heimis­chen Tier­welt erfahren. Weit­er geht es zum Nation­al Rail­road Muse­um – eine inter­es­sante Doku­men­ta­tion der Erschließung Amerikas, die wir mit ein­er his­torischen Zug­fahrt über das Muse­ums­gelände beschließen. Über­nach­tung im HOTEL RESIDENCE INN BY MARRIOTT DOWNTOWN*** in Green Bay.

Mo – 10. Juni: Heiliger mit Seeblick

Fan­tastis­che Aus­blicke über malerische Bucht­en, vorge­lagerte Inseln, kleinere Seen und wal­dre­iche Gebi­ete wie der Hiawatha Nation­al For­est ver­wan­deln unsere län­gere Strecke ent­lang der Küsten­lin­ie des Michi­gansees in eine abwech­slungsre­iche Panora­mafahrt. Wir erre­ichen den kleinen Ort St. Ignace (State Michi­gan) auf ein­er Hal­binsel am Nor­dufer der Mack­inac-Straße, welche den Michi­gansee mit dem Huron­see verbindet. Vom franzö­sis­chen Jesuit und Ent­deck­er Jacques Mar­quette 1671 als Mis­sion­ssta­tion gegrün­det, wurde die Stadt nach Ignatius von Loy­ola benan­nt. Hier endet der west­liche Abschnitt des U.S. High­way 2 und die kanadis­che Gren­ze liegt nicht weit ent­fer­nt. Früher lebte man hier vom Fis­chfang, heute genießen viele Touris­ten diese beza­ubernde Gegend. Über­nach­tung im BEST WESTERN POINTE LAKE VIEW*** an der Ufer­prom­e­nade von St. Ignace.

Di – 11. Juni: Insel der Glückseligkeit

Über die 8 km lange Mack­i­naw Brücke erre­ichen wir die Untere Hal­binsel. Von hier nehmen wir die Fähre zur aut­ofreien Mack­inac-Insel im Lake Huron. Dieses beliebte Aus­flugsziel mit nur 10 km² Fläche hat sich mit sein­er ursprünglichen Natur und den kleinen vik­to­ri­an­is­chen Läden den Flair des 19. Jhs bewahrt. Entsprechend nos­tal­gisch mutet unsere Kutschfahrt vor­bei an den Naturschön­heit­en der Insel an: Arch Rock, Sug­ar­loaf, British Land­ing, Devil´s Kitchen und dem „Strand der sprin­gen­den Steine“. Wir empfehlen eine Einkehr im tra­di­tion­sre­ichen Grand Hotel der Insel. Nach­mit­tags Rück­fahrt mit der Fähre nach St. Ignace.

Mi – 12. Juni: Arktis trifft Wüstensand

Weit­er­fahrt am Ostufer des Michi­gansees bis Tra­verse City. Ein Geheimtipp ist das Den­nos Muse­um Cen­ter auf dem Col­lege Gelände, wo wir die umfassend­ste Samm­lung über die Kun­st der Inu­it aus der Kanadis­chen Ark­tis bestaunen kön­nen. Ein ein­drucksvolles Land­schaft­ser­leb­nis sind die 10 km lan­gen und bis 30 m hohen Sleep­ing Bear Dünen. Der Auf­stieg wird mit einem her­rlichen Panoram­ablick belohnt. Über­nach­tung im GRAND TRAVERSE RESORT & SPA**** in Tra­verse City.

Do – 13. Juni: Harmonie von Form und Farbe

Auf unserem Weg quer durch die aus­gedehnte Hal­binsel Michi­gan liegt nahe der Stadt Grand Rapids der Fred­erik Mei­jer Gar­dens & Sculp­ture Park – ein wun­der­bares Ausstel­lungs­gelände für Gartenkun­st und Skulp­turen von Meis­tern des späten 19. Jhs bis zur Gegen­wart (Rodin, Degas, Moore, Picas­so, Ai Wei­wei, Hunt u. a.). Nicht umson­st zählt er mit zusät­zlichen, hochrangi­gen Son­der­ausstel­lun­gen zu den 100 meist­be­sucht­en Kun­st­museen weltweit. Am späten Nach­mit­tag erre­ichen wir schließlich Detroit. Über­nach­tung im HOTEL MARRIOTT AT RENAISSANCE CENTER***+ in Detroit City.

Fr – 14. Juni: Am Fließband der Geschichte

Detroit erstreckt sich am südöstlichen Rand von Michi­gan sowie am recht­en Ufer des Detroit Riv­er. Er ist der Abfluss des nördlich gele­ge­nen Huron­see in den weit­er südlich gele­ge­nen Eriesee und markiert die Gren­ze zu Kana­da. Mit Schön­heit kann die „Motor City“ nicht punk­ten, aber sie ist aus der Entwick­lungs­geschichte der Indus­trien­ation USA nicht wegzu­denken. 1909 begann hier die bahn­brechende Massen­pro­duk­tion von Auto­mo­bilen mit dem Ford „ Mod­ell T“ und der Siegeszug der amerikanis­chen Big Three: Gen­er­al Motors, Ford und Chrysler. Neg­a­tivpunk­te sind Fir­men­pleit­en, Auto­mo­bilkrise, Arbeit­slosigkeit, Stadt­bankrott und Ver­fall. Die Stadt ist auch Sitz eines Bischofs, ein­er Uni­ver­sität, der Musik­fab­rik „Motown“ und richtet alljährlich Großereignisse wie die größte Auto­mo­bi­lausstel­lung des Kon­ti­nents aus. Im Vorort besichti­gen wir das riesige Hen­ry-Ford-Muse­um mit ein­er exquis­iten Samm­lung von Auto­mo­bilen, Loko­mo­tiv­en, Flugzeu­gen und Maschi­nen. Sehenswert ist zudem das Muse­ums­dorf Green­field Vil­lage, wohin Hen­ry Ford schon ab 1929 his­torisch wichtige Gebäude aus ganz USA trans­portieren ließ, u. a. das Orig­i­nal­la­bor von Thomas Edi­son und die Fahrrad­w­erk­statt der Gebrüder Wright.

Sa – 15. Juni: Der Fall der Fälle

Heute ver­lassen wir die USA und erre­ichen jen­seits des Detroit Rivers in der Prov­inz Ontario kanadis­ches Staats­ge­bi­et. Schon erwartet uns ein weit­er­er Höhep­unkt unser­er Reise: Die gewalti­gen Nia­gara-Fälle. Von unzäh­li­gen Aus­sicht­spunk­ten bieten sich atem­ber­aubende Aus­blicke auf dieses einzi­gar­tige Naturschaus­piel. Sie sehen die kanadis­chen und amerikanis­chen Wasser­fälle, den Queen Vic­to­ria Park und die sog. „Whirlpools“. Wage­mutige nehmen an ein­er Boot­s­tour mit der „Horn­blow­er“ teil, die Sie ganz nahe an die tosenden Hufeisen­fälle bringt (option­al, ca. 20 €). Trock­en­er und nicht weniger aufre­gend ist ein Hub­schrauber­rund­flug (option­al, ca. 200 €) über die Fälle und ihre Zuflüsse. In der Dunkel­heit ziehen die uner­messlichen Wasser­massen, die dann far­big beleuchtet sind, die Besuch­er ganz beson­ders in ihren Bann. Über­nach­tung im HOTEL MARRIOTT FALLSVIEW HOTEL & SPA**** direkt an den Nia­gara-Fällen.

So – 16. Juni: Wo Wasser zu Wein wird

Weit­er­fahrt auf dem wun­der­schö­nen Nia­gara Park­way nach Nia­gara on the Lake. Dieser beza­ubernde Touris­tenort mit alleegesäumten Straßen und nos­tal­gis­chen Geschäften liegt direkt am Ufer des Ontar­iosees. Hier ist das Kli­ma mild genug, um Wein zu kul­tivieren, den wir bei einem gemein­samen Mit­tagessen mit Wein­probe vor Ort verkosten. Gut gestärkt erre­ichen wir den End­punkt unser­er Reise – Toron­to, die Haupt­stadt der kanadis­chen Prov­inz Ontario am gle­ich­nami­gen See. Über­nach­tung im HOTEL WESTIN HARBOR CASTLE**** in Toron­to.

Mo – 17. Juni: Die „Stadt der Menschen“

Ganztägige Stadtrund­fahrt in Toron­to. Kanadas kos­mopoli­tis­ches Zen­trum formt ein dynamis­ches Mosaik aus über 80 Kul­turen, deren Tra­di­tion in far­ben­prächti­gen Fes­ti­vals, geschäfti­gen Märk­ten und ein­er inter­na­tionalen Restau­rantszene lebendig ist. Der Ontar­iosee war Grund­lage für das unabläs­sige Wach­s­tum und den wirtschaftlichen Erfolg der Stadt seit ihrer Grün­dung im späten 18. Jh. Wir sehen die avant­gardis­tis­che City Hall, das alte Rathaus, die Uni­ver­sität, die mod­erne Sportare­na Sky Dome, die Stadt­teile Yorkville und Chi­na­town, das Fan­tasi­eschloss Casa Loma, den ver­glas­ten Shop­pingtem­pel Eaton Cen­tre und die gepflegte Seep­rom­e­nade. Wir wagen auch einen Blick in „the Path“, Toron­tos 28 km langes unterirdis­ches Tun­nel­netz für Fußgänger, qua­si eine Stadt unter der Stadt. Einen umfassenden Überblick über die Geschichte und Kul­tur der Region ver­schafft uns das Roy­al Ontario Muse­um. Beim Abschiedsaben­dessen im Drehrestau­rant auf 342 m Höhe des CN Tow­ers liegt Ihnen die beleuchtete Stadt zu Füßen.

Di – 18. Juni: Good Bye Canada

Der Vor­mit­tag ste­ht für eigene Erkun­dun­gen oder einen Einkaufs­bum­mel zu Ihrer freien Gestal­tung. Am Nach­mit­tag erfol­gt der Trans­fer zum Inter­na­tionalen Flughafen von Toron­to. Lin­ien­flug non­stop mit LUFTHANSA zurück nach Frank­furt (Abflug ca. 18:20 Uhr).

Mi – 19. Juni: In heimischen Gefilden

Lan­dung am Vor­mit­tag in Frank­furt-Flughafen um ca. 8:00 Uhr.

Hin­weis:
Für die Ein­reise in die USA benöti­gen Sie einen Reisep­a­ss, der noch min­destens 6 Monate über das Reise­da­tum hin­aus gültig sein muss und kein(e) Visa für Iran aufweisen darf.

Leistungen

  • Lin­ien­flüge non­stop mit LUFTHANSA von Frank­furt nach Chica­go und von Toron­to zurück in Econ­o­my Class
  • Flughafen­s­teuern, Keros­inzuschläge und Gebühren (= 433 €)
  • 23 kg Freigepäck
  • ESTA/ETA Ein­reisegenehmi­gung
  • 12 x Über­nach­tung in Hotels der gehobe­nen Mit­telk­lasse
  • Buf­fet­früh­stück bzw. amerikanis­ches Früh­stück
  • 1 x Wel­comedin­ner
  • 1 x Mit­tagessen mit Wein­probe
  • 1 x Abschied­sessen auf dem CN Tow­er
  • Schiff­fahrt auf dem Chica­go Riv­er
  • Fähre zur Mack­inac-Insel
  • Kutschfahrt und Muse­um­szug
  • Alle Ein­tritte
  • Fachkundi­ge Reise­be­gleitung ab/bis Deutsch­land
  • Sachkundi­ge Führun­gen durch örtliche deutschsprachige Reise­führer
  • Reise­un­ter­la­gen mit Vista Point Reise­führer „Great Lakes“

Reisepreis:

ab 5.579 €

Früh­bucher­preis (bis 31.8.18):  5.379 €
Dop­pelz­im­mer zur Allein­be­nutzung:   1.275 €
Trans­fer ab/bis /SW:        90 €
Auf­preis in Pre­mi­um Econ­o­my- und
Busi­ness Class auf Anfrage.

 

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Reisezeiten

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Reisebedingungen

Wichtige Hinweise

Reiseanmeldung und Bestätigung

Wir rat­en grund­sät­zlich zu ein­er frühzeit­i­gen Anmel­dung, da sehr oft Konz­erte etc. in unseren Reisen mit einge­plant sind und wir diese sehr früh fes­tle­gen müssen. Uns erspart es dann in vie­len Fällen erst Rück­sprache mit Karten­büros und Hotels zu nehmen. Ger­ade an Einzelz­im­mern haben wir immer einen sehr hohen Bedarf, weshalb sie sehr schnell aus­ge­bucht sind.
Ihre Anmelde- und Reisebestä­ti­gung erhal­ten Sie in der Regel etwa acht Tage nach Ein­gang Ihrer Anmel­dung. Wir empfehlen den Abschluss ein­er Reis­erück­trittskosten­ver­sicherung. Bitte beacht­en Sie unsere Tar­ife auf der let­zten Seite unseres Haup­tkat­a­loges oder sprechen Sie uns darauf an bei Buchung.
Zudem erhal­ten Sie mit der Reisebestä­ti­gung den geset­zlich vorgeschriebe­nen Sicherungss­chein (s. a. unter „Insol­ven­zver­sicherung“). Nach Erhalt der Bestä­ti­gung und des Sicherungss­cheines bit­ten wir Sie dann um eine Anzahlung in Höhe von 20% des Gesamt­preis­es und um die Zahlung von Karten in Höhe von 100% (bei Reisen mit Musikpro­gramm).

Restzahlung

Die Restzahlung des Gesamt­preis­es ist bis spätestens vier Wochen vor Reise­be­ginn fäl­lig.

Reiseleiter

Bei der Auss­chrei­bung unser­er Reisen haben wir unverbindlich den Namen des Reise­leit­ers angegeben. Die Reise­leit­er sind für die Fahrten fest einge­plant und haben entsprechend auch zeitlich disponiert. Es kann aber immer ein­mal passieren, dass ein Reise­leit­er kurzfristig aus schw­er­wiegen­dem Grund die Reise nicht übernehmen kann. Wir haben nur qual­i­fizierte, langjährig erfahrene Reise­leit­er, so dass wir immer für einen Ersatz sor­gen kön­nen. Der kurzfristige Aus­fall eines angekündigten Reise­leit­ers ist keine Leis­tungs­min­derung, die zum kosten­freien Rück­tritt eines Reisegastes berechtigt.

Frühzeitige Buchung

Wir empfehlen Ihnen eine frühzeit­ige Buchung der Reise. Sie sich­ern sich dadurch die vorderen Plätze im Bus, da wir Platzre­servierun­gen im Bus nach Ein­gang der Anmel­dun­gen vornehmen. Bei vie­len Reisen sind Karten für kul­turelle Ver­anstal­tun­gen enthal­ten. Diese Karten müssen häu­fig frühzeit­ig wieder zurück­gegeben bzw. storniert wer­den. Es kann also bei ein­er kurzfristi­gen Anmel­dung passieren, dass wir für Sie keine Karten mehr haben. Bei einem Wun­sch für ein Einzelz­im­mer ist auf alle Fälle eine frühzeit­ige Buchung nötig, da der Anteil Allein­reisender bei Kul­tur­reisen enorm hoch ist und Hotels nur in einem gewis­sen Ver­hält­nis Kontin­gente mit Einzelz­im­mern abgeben.
Bitte beacht­en Sie auch unseren Hin­weis „Zirkapreise bei Flu­greisen“.

Sitzplatzwunsch

Eine frühzeit­ige Anmel­dung sichert Ihnen einen beson­deren Sitz­platzwun­sch. Falls erforder­lich kann ggf. bei den Einzel­reisenden der freie Platz belegt wer­den. Wir set­zen bei unseren Bus­reisen ab Deutsch­land nur Busse mit allem Kom­fort ein, also mit Toi­lette, Kli­maan­lage, Bor­d­küche, Schlaf­ses­sel, Kühlschrank etc. Eine Rota­tion der Sitz­plätze im Bus find­et nicht statt. In allen Bussen herrscht strik­tes Rauchver­bot.

Sitzplatzreservierung bei Flügen

Viele Flugge­sellschaften bieten die Möglichkeit Sitz­plätze zu reservieren. Diese Reservierung kön­nen wir für Sie unverbindlich bere­its bei Buchung berück­sichti­gen. Bei eini­gen Flugge­sellschaften sind Sitz­platzre­servierun­gen nur gegen eine Gebühr möglich.

Anschlussflüge

Bei Flu­greisen soll­ten Sie unbe­d­ingt gle­ich bei der Buchung oder spätestens nach Erhalt der Reisebestä­ti­gung Ihren Wun­sch für einen Anschlussflug von einem anderen deutschen Flughafen angeben. Sie sich­ern sich dadurch die tar­i­flich gün­stig­sten Plätze. Zudem kann es Ihnen bei ein­er kurzfristi­gen Buchung passieren, dass wir keine Plätze mehr in der für Sie zeitlich besten Mas­chine bekom­men. Sie ver­mei­den also auch bei ein­er frühen Buchung lange Wartezeit­en am Flughafen.

Konzert- und Opernkarten

Häu­fig sind bei unseren Reisen kul­turelle Ver­anstal­tun­gen mit eingeschlossen. Berück­sichti­gen Sie bitte, dass die Karten meist lange im Voraus von uns gekauft wer­den müssen.
Bei manchen Karten ein Jahr zuvor!
Es kom­men auf die Karten­preise fast immer noch Vorverkauf­s­ge­bühren, die teil­weise bis zu 35% betra­gen. In manchen Opern­häusern wie der Mailän­der Scala o. Ä. sind die Karten­preise ein Mehrfach­es des aufge­druck­ten Preis­es. So stimmt der aufge­druck­te Karten­preis häu­fig nicht mit dem Ihnen berech­neten Preis übere­in.
Wenn in unseren Reisen nur die Möglichkeit zum Besuch ein­er Ver­anstal­tung ange­boten wird, so bestäti­gen wir die Karten­buchung nur unter Vor­be­halt. Eine Reservierung der Karten nehmen wir erst dann vor, wenn die Durch­führung der Reise gesichert ist.

Reiseliteratur

Soll­ten Sie den von uns ange­bote­nen Reise­führer bere­its besitzen, so kön­nen Sie sich aus unser­er reich­halti­gen Bib­lio­thek an Reise­führern ein anderes Buch auswählen.

Insolvenzversicherung

Der Geset­zge­ber schreibt eine sog. Insol­ven­zver­sicherung für Rei­sev­er­anstal­ter vor, die Reisegäste beim Konkurs eines Ver­anstal­ters wieder sich­er nach Hause bringt. Wir haben immer schon auf ein ser­iös­es Geschäfts­ge­baren geachtet und alle Voraus­set­zun­gen für einen rei­bungslosen Reiseablauf gesichert. Für alle unsere Reisen sind unsere Teil­nehmer ab der Reisean­mel­dung mit ein­er Insol­ven­zver­sicherung abgesichert. Somit sind auch Ihre Anzahlun­gen abgesichert. Sie erhal­ten mit der Reisebestä­ti­gung einen sog. Sicherungss­chein zuge­sandt.
Main­ka Reisen GmbH ist bei Touris­tik-Ver­sicherungs-Ser­vice GmbH, Borsteller Chausée 51, D-22453 Ham­burg, Tel. 0049–40-24 42 880 unter fol­gen­der Ver­tragsnum­mer ver­sichert: 11.30.235020. Die Touris­tik-Ver­sicherungs-Ser­vice GmbH ist eine Tochterge­sellschaft der Hanse-Merkur Rei­sev­er­sicherungs AG, Siegfried-Wedells-Platz 1, 20354 Ham­burg, Tel. 0049–40-537 99 360. Im Ver­sicherungs­fall wen­den Sie sich an die Tele­fon­num­mer der Hanse-Merkur Rei­sev­er­sicherungs AG.

Sonderwünsche

Gerne ver­suchen wir, Ihre Son­der­wün­sche wie z. B. Ver­längerun­gen, Flu­gun­ter­brechun­gen o. ä. zu erfüllen. Diese Zusatzbuchun­gen sind häu­fig mit einem erhe­blichen Mehraufwand an Arbeit­szeit und Kosten ver­bun­den. Bitte haben Sie daher Ver­ständ­nis, dass wir für unseren Aufwand eine Bear­beitungs­ge­bühr ver­lan­gen. Sie berech­net sich nach dem Aufwand, beträgt aber min­destens 25 Euro. Diese Regelung gilt aber nicht für Anschlussflüge und Hotel­buchun­gen in Würzburg. Diese Buchun­gen sind selb­stver­ständlich gebühren­frei.

Beanstandungen

Wenn Sie ein­mal mit einem Essen oder Ihrem Hotelz­im­mer nicht zufrieden sind, so teilen Sie bitte sofort an Ort und Stelle unserem Reise­leit­er den Man­gel mit. Er ist verpflichtet für umge­hende Abhil­fe zu sor­gen. Nach Ablauf ein­er Reise kön­nen wir für keine Verbesserung sor­gen. Bitte teilen Sie uns schon bei Reise­buchung Unverträglichkeit­en bzw. Allergien mit.

Mindest- und Maximalteilnehmerzahl

Unsere Reisen sind auf 15 Per­so­n­en als Min­dest­teil­nehmerzahl konzip­iert. Main­ka Reisen GmbH ist aber immer bemüht, eine Reise durchzuführen, auch wenn diese Zahl nicht erre­icht wird, solange die Durch­führung keinen großen wirtschaftlichen Ver­lust für Main­ka Reisen darstellt. Wir ver­weisen in diesem Zusam­men­hang auch auf unsere Reisebe­din­gun­gen (§7. b). Die max­i­male Grup­pen­größe liegt in der Regel bei 28 Per­so­n­en.

Notfallnummer

In Not­fällen wen­den Sie sich an unsere Geschäft­snum­mer 0049–931-5 31 41. Außer­halb unser­er Geschäft­szeit­en nen­nt Ihnen unser Anruf­beant­worter eine zusät­zliche Not­fall­num­mer.

Hotelkategorien

Die in dem Kat­a­log­text angegebe­nen Hotelkat­e­gorien sind die lan­des-üblichen Kat­e­gorisierun­gen. Sie kön­nen in den einzel­nen Län­dern sehr unter­schiedlich sein (nähere Details unter www.hotelstars.de).

Eigenanreise bei Busfahrten

Soll­ten Sie bei unseren Bus­reisen Ihre Anreise an den Zielort selb­st gestal­ten, so vergüten wir Ihnen 40 € für Ihren Koste­naufwand der An- und Rück­reise. Tre­ff­punkt mit der Reiseg­ruppe ist in der Regel das Hotel.Diese Regelung gilt allerd­ings nicht, wenn Sie am ersten Reise­tag unter­wegs zum Zielort zusteigen.

Eigenanreise

Sie kön­nen die Anreise zum Reiseziel auch gerne indi­vidu­ell gestal­ten, d. h. Sie müssen nicht unbe­d­ingt in Würzburg die Reise begin­nen. Bei selb­st­ständi­ger Anreise trägt der Reiseteil­nehmer alle anfal­l­en­den Kosten bis zum Tre­ff­punkt mit der Gruppe im Hotel.
Buchen Sie Ihre eigene Anreise bitte erst, wenn sich­er gestellt ist, dass die Reise stat­tfind­et bzw. wenn Sie Ihre Reise­un­ter­la­gen von uns erhal­ten haben. Wir übernehmen bei indi­vidu­eller Anreise keine Haf­tun­gen für dies­bezügliche Buchun­gen, wenn sie nicht mit uns abges­timmt wur­den.

Transfer ab Würzburg und Schweinfurt zum Flughafen

Trans­fers ab Unter­franken zum Flughafen wer­den von uns bei ein­er Min­dest­teil­nehmerzahl von 6 Per­so­n­en mit einem eige­nen Trans­fer­bus durchge­führt. Bei ein­er gerin­geren Per­so­nen­zahl arrang­ieren wir für Sie einen Trans­fer mit einem gewerblichen Flughafen­zubringer.

Anreise nach Würzburg

Unsere Bus­reisen starten in der Regel in Würzburg. Wenn Sie daher nach Würzburg anreisen möcht­en, so reservieren wir Ihnen gerne ein Hotelz­im­mer.
Fol­gende Hotels bieten sich an:

HOTEL WÜRZBURGER HOF

HOTEL MARITIM

NOVOTEL WÜRZBURG

HOTEL REGINA

HOTEL WALFISCH
Premium Economy Class bei Lufthansa

Bei außereu­ropäis­chen Flü­gen von Lufthansa haben Sie die Möglichkeit, die neue Pre­mi­um Econ­o­my Class mit mehr Bein­frei­heit zu buchen. Preise und Ver­füg­barkeit auf Anfrage.

Zirkapreise bei Flugreisen

Wir bekom­men von den Air­lines nur noch bis 3 Monate vor Abflug ein Kontin­gent gestellt. Bis dahin kön­nen wir Ihnen eine Preis­garantie geben.
Bei Buchun­gen kürz­er als 3 Monate vor Abflug müssen wir Ihre Flüge zum Tage­spreis bei den Flugge­sellschaften einkaufen. Das kann u. U. erhe­blich teur­er sein. Eine frühzeit­ige Buchung der Reise lohnt sich also auch aus diesem Grund.

Zeitreisen

Für unsere Gäste, die es etwas geruh­samer wün­schen, empfehlen wir unsere Zeitreisen. Bei diesen Reisen haben wir immer ein Hotel mit einem großen Erhol­ungswert gewählt. Die Besich­ti­gun­gen sind meis­tens nur halb­tags und nicht sehr anstren­gend. Daher sind unsere Zeitreisen auch für Gäste geeignet, die nicht mehr so gut zu Fuß sind.

Hinweis für Gehbehinderte

Wir müssen die Ein­schätzung Ihrer Gehstärke Ihnen über­lassen. Bitte bedenken Sie aber, dass bei Orts­besich­ti­gun­gen ein gewiss­es Tem­po erforder­lich ist, damit unser Tage­spro­gramm bewältigt wer­den kann. Unsere Reise­leit­er kön­nen daher auch im Inter­esse der gesamten Gruppe nicht auf die Behin­derung eines Einzel­nen Rück­sicht nehmen. So sind z. B. Städtereisen mit vie­len Lauf­streck­en ver­bun­den. Für gehbe­hin­derte Gäste empfehlen wir daher unsere Zeitreisen.

Kopfhörersystem

Bei Städte- und Ausstel­lungsreisen set­zen wir das Kopfhör­ersys­tem „Qui­etvox“ ein. Bei den Führun­gen hören Sie unseren Reise­leit­er über einen kleinen Kopfhör­er, der auch für Hörg­eräte geeignet ist. Das hat viele Vorteile. Bei den Stadtrundgän­gen kann Ihnen der Reise­leit­er seine Erk­lärun­gen auch beim Gehen geben. In den Museen, die ja lei­der häu­fig wenig Sitzmöglichkeit­en besitzen, kön­nen Sie auch ein­mal Platz nehmen und sich aus­ruhen, ohne auf die Erk­lärun­gen zu verzicht­en. In den Kirchen sor­gen wir damit auch für die respek­tvolle Ruhe und unser Reise­leit­er schont zudem seine Stimme.

Keine Zubucherreisen

Viele deutsche Rei­sev­er­anstal­ter leg­en aus wirtschaftlichen Grün­den bei Fer­n­reisen ihre Kun­den mit anderen Grup­pen zu großen Reiseg­rup­pen zusam­men (sog. Zubucher­reisen).
Wir pfle­gen eine andere Geschäft­spoli­tik. Unsere Reiseg­rup­pen sind immer für sich, haben einen eige­nen Reise­leit­er und Bus und sind in der Teil­nehmerzahl begren­zt!

Reisebedingungen

An dieser Stelle möcht­en wir Sie über die all­ge­meinen Reisebe­din­gun­gen informieren, welche die geset­zlichen Bes­tim­mungen der §§ 651a ff. des Bürg­er­lichen Geset­zbuch­es ergänzen und die Grund­lage des Rei­sev­er­trages zwis­chen Ihnen, dem Reiseteil­nehmer und dem Rei­sev­er­anstal­ter, bilden. Die Reisebe­din­gun­gen entsprechen weitest­ge­hend den aktuellen Empfehlun­gen des Deutschen Rei­se­ver­ban­des e.V.
Main­ka Reisen GmbH in Würzburg wird im fol­gen­den Text als Rei­sev­er­anstal­ter beze­ich­net.
Die nach­fol­gen­den Bes­tim­mungen wer­den, soweit wirk­sam vere­in­bart, Inhalt des zwis­chen dem Kun­den und dem Rei­sev­er­anstal­ter zu Stande kom­menden Rei­sev­er­trages. Sie ergänzen die geset­zlichen Vorschriften der §§ 651a — m BGB (Bürg­er­lich­es Geset­zbuch) und die Infor­ma­tionsvorschriften für Rei­sev­er­anstal­ter gemäß §§ 4 — 11 BGB-InfoV (Verord­nung über Infor­ma­tions- und Nach­weispflicht­en nach bürg­er­lichem Recht) und füllen diese aus:

1. Abschluss des Reisevertrages / Verpflichtung für Mitreisende

1.1. Für alle Buchungswege gilt:

a)Grundlage dieses Ange­bots sind die Reiseauss­chrei­bung und die ergänzen­den Infor­ma­tio­nen des Rei­sev­er­anstal­ters für die jew­eilige Reise soweit diese dem Kun­den bei der Buchung vor­liegen.

b) Der Kunde hat für alle Ver­tragsverpflich­tun­gen von Mitreisenden, für die er die Buchung vorn­immt, wie für seine eige­nen einzuste­hen, soweit er diese Verpflich­tung durch aus­drück­liche und geson­derte Erk­lärung über­nom­men hat.

c) Weicht der Inhalt der Annah­meerk­lärung des Rei­sev­er­anstal­ters vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Ange­bot des Rei­sev­er­anstal­ters vor, an das er für die Dauer von zehn Tagen gebun­den ist. Der Ver­trag kommt auf der Grund­lage dieses neuen Ange­bots zus­tande, wenn der Kunde inner­halb der Bindungs­frist dem Rei­sev­er­anstal­ter die Annahme durch aus­drück­liche Erk­lärung oder Anzahlung erk­lärt.

1.2. Für die Buchung, die mündlich, tele­fonisch, schriftlich, per E-Mail oder per Tele­fax erfol­gt, gilt:

a) Mit der Buchung (Reisean­mel­dung) bietet der Kunde dem Rei­sev­er­anstal­ter den Abschluss des Rei­sev­er­trages verbindlich an.

b) Der Ver­trag kommt mit dem Zugang der Buchungs­bestä­ti­gung (Annah­meerk­lärung) durch den Rei­sev­er­anstal­ter zus­tande. Sie bedarf kein­er bes­timmten Form. Bei oder unverzüglich nach Ver­tragss­chluss wird der Rei­sev­er­anstal­ter dem Kun­den eine Reisebestä­ti­gung schriftlich oder in Textform über­mit­teln.

1.3. Bei Buchun­gen im elek­tro­n­is­chen Geschäftsverkehr (z.B. Inter­net) gilt für den Ver­tragsab­schluss:

a) Dem Kun­den wird der Ablauf der Onlineb­uchung im entsprechen­den Inter­ne­tauftritt
erläutert.

b) Dem Kun­den ste­ht zur Kor­rek­tur sein­er Eingaben, zur Löschung oder zum Zurück­set­zen des gesamten Onlineb­uchungs­for­mu­la­rs eine entsprechende Kor­rek­tur­möglichkeit (Schalt­fläche „ABBRECHEN“) zur Ver­fü­gung, deren Nutzung erläutert wird.

c) Die zur Durch­führung der Onlineb­uchung ange­bote­nen Ver­tragssprachen sind angegeben.

d) Soweit der Ver­trag­s­text vom Rei­sev­er­anstal­ter gespe­ichert wird, wird der Kunde darüber und über die Möglichkeit zum späteren Abruf des Ver­trag­s­textes unter­richtet.

e) Mit Betä­ti­gung des But­tons (der Schalt­fläche) „UNVERBINDLICHE ANFRAGE SENDEN“ bietet der Kunde dem Rei­sev­er­anstal­ter den Abschluss des Rei­sev­er­trages unverbindlich an.

f) Dem Kun­den wird der Ein­gang sein­er Buchung (Reisean­mel­dung) unverzüglich auf elek­tro­n­is­chem Weg bestätigt. (Ein­gangs­bestä­ti­gung)

g) Die Über­mit­tlung der Buchung (Reisean­mel­dung) durch Betä­ti­gung des But­tons „UNVERBINDLICHE ANFRAGE SENDEN“ begrün­det keinen Anspruch des Kun­den auf das Zus­tandekom­men eines Rei­sev­er­trages entsprechend sein­er Buchung (Reisean­mel­dung). Der Ver­trag kommt durch den Zugang der Buchungs­bestä­ti­gung des Rei­sev­er­anstal­ters beim Kun­den zu Stande, die kein­er beson­deren Form bedarf und tele­fonisch, per E-Mail, Fax oder schriftlich erfol­gen kann.

2. Bezahlung

2.1 Rei­sev­er­anstal­ter und Rei­sev­er­mit­tler dür­fen Zahlun­gen auf den Reisepreis vor Beendi­gung der Reise nur fordern oder annehmen, wenn dem Kun­den der Sich­er-ungss­chein übergeben wurde. Nach Ver­tragsab­schluss wird gegen Aushändi­gung des Sicherungss­cheines eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreis­es, max­i­mal aber 1.000 € pro Reiseteil­nehmer, zur Zahlung fäl­lig. Weit­ere Zahlun­gen wer­den zu den vere­in­barten Ter­mi­nen, die Restzahlung spätestens 21 Tage vor Reiseantritt fäl­lig, sofern der Sicherungss­chein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus den in Zif­fer 7.b) oder 7.c) genan­nten Grün­den abge­sagt wer­den kann.

2.2 Leis­tet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vere­in­barten Zahlungs­fäl­ligkeit­en, so ist der Rei­sev­er­anstal­ter berechtigt, nach
Mah­nung mit Frist­set­zung vom Rei­sev­er­trag zurück­zutreten und den Kun­den mit Rück­trittskosten gemäß Zif­fer 5.A. , 5.B., 5.C oder 5.D zu belas­ten.

3. Leistungsänderungen

3.1 Abwe­ichun­gen wesentlich­er Reise­leis­tun­gen von dem vere­in­barten Inhalt des Rei­sev­er­trages, die nach Ver­tragsab­schluss notwendig wer­den und vom Rei­sev­er­anstal­ter nicht wider Treu und Glauben her­beige­führt wur­den, sind nur ges­tat­tet, soweit die Änderun­gen nicht erhe­blich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beein­trächti­gen.

3.2. Eventuelle Gewährleis­tungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geän­derten Leis­tun­gen mit Män­geln behaftet sind.

3.3. Der Rei­sev­er­anstal­ter ist verpflichtet, den Kun­den über wesentliche Leis­tungsän­derun­gen unverzüglich nach Ken­nt­nis von dem Änderungs­grund zu informieren.

3.4 Im Fall ein­er erhe­blichen Änderung ein­er wesentlichen Reise­leis­tung ist der Kunde berechtigt, unent­geltlich vom Rei­sev­er­trag zurück­zutreten oder die Teil­nahme an ein­er min­destens gle­ich­w­er­ti­gen Reise zu ver­lan­gen, wenn der Rei­sev­er­anstal­ter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kun­den aus seinem Ange­bot anzu­bi­eten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erk­lärung des Rei­sev­er­anstal­ters über die Änderung der Reise­leis­tung oder die Absage der Reise diesem gegenüber gel­tend zu machen.

3.5 Außeror­dentliche Umstände bei Kreuz­fahrten:
Bei Hoch- und Niedrig­wasser­stän­den, Fahrver­bot, Schleusende­fek­ten etc. auf den für die Durch­führung der Pro­gramme maßge­blichen Gewässern, eben­so bei Schiffs­de­fek­ten ohne Ver­schulden der Reed­erei, wird in Absprache mit dem Kapitän und dem Char­ter­er ein Alter­na­tiv-Pro­gramm ange­boten, bei dem Unterkun­ft und Verpfle­gung an Bord des Schiffes erfol­gt. Vor­be­hal­ten bleiben die Bestä­ti­gun­gen der Liege­plätze durch die Hafen­be­hör­den. Bei ein­er Absage wird die Reed­erei einen Alter­na­tiv-Liege­platz im Rah­men der Möglichkeit­en besor­gen.
Der Rei­sev­er­anstal­ter behält sich vor, den im Rei­sev­er­trag vere­in­barten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bes­timmte Leis­tun­gen wie Hafen- oder Flughafenge­bühren oder ein­er Änderung der für die betr­e­f­fende Reise gel­tenden Wech­selkurse entsprechend wie fol­gt zu ändern.

4. Preisänderungen

4.1. Erhöhen sich die bei Abschluss des Rei­sev­er­trages beste­hen­den Beförderungskosten, ins­beson­dere die Treib­stof­fkosten, so kann der Rei­sev­er­anstal­ter den Reisepreis nach Maß­gabe der nach­fol­gen­den Berech­nung erhöhen:

a) Bei ein­er auf den Sitz­platz bezo­ge­nen Erhöhung kann der Rei­sev­er­anstal­ter vom Reisenden den Erhöhungs­be­trag ver­lan­gen.

b) In anderen Fällen wer­den die vom Beförderung­sun­ternehmen pro Beförderungsmit­tel geforderten, zusät­zlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitz­plätze des vere­in­barten Beförderungsmit­tels geteilt. Den sich so ergeben­den Erhöhungs­be­trag für den Einzelplatz kann der Rei­sev­er­anstal­ter vom Reisenden ver­lan­gen.

4.2. Wer­den die bei Abschluss des Rei­sev­er­trages beste­hen­den Abgaben wie Hafen- oder Flughafenge­bühren gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter erhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechen­den, anteili­gen Betrag her­aufge­set­zt wer­den.

4.3. Bei ein­er Änderung der Mehrw­ert­s­teuer oder der Wech­selkurse nach Abschluss des Rei­sev­er­trages kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht wer­den, in dem sich die Reise dadurch für den Rei­sev­er­anstal­ter ver­teuert hat.

4.4. Eine Erhöhung ist nur zuläs­sig, sofern zwis­chen Ver­tragss­chluss und dem vere­in­barten Reiseter­min mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führen­den Umstände vor Ver­tragss­chluss noch nicht einge­treten und bei Ver­tragss­chluss für den Rei­sev­er­anstal­ter nicht vorherse­hbar waren.

4.5. Im Falle ein­er nachträglichen Änderung des Reisepreis­es hat der Rei­sev­er­anstal­ter den Reisenden unverzüglich zu informieren. Preis­er­höhun­gen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirk­sam. Bei Preis­er­höhun­gen von mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt ohne Gebühren vom Rei­sev­er­trag zurück zu treten oder die Teil­nahme an ein­er min­destens gle­ich­w­er­ti­gen Reise zu ver­lan­gen, wenn der Rei­sev­er­anstal­ter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Ange­bot anzu­bi­eten. Der Kunde hat diesen Anspruch unverzüglich nach der Mit­teilung des Rei­sev­er­anstal­ters über die Preis­er­höhung diesem gegenüber gel­tend zu machen.

5. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn/Stornokosten

5.1 Der Kunde kann jed­erzeit vor Reise­be­ginn von der Reise zurück­treten. Der Rück­tritt ist gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter zu erk­lären. Falls die Reise über einen Rei­sev­er­mit­tler gebucht wurde, kann der Rück­tritt auch diesem gegenüber erk­lärt wer­den. Dem Kun­den wird emp­fohlen, den Rück­tritt schriftlich zu erk­lären.

5.2 Tritt der Kunde vor Reise­be­ginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so ver­liert der Rei­sev­er­anstal­ter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Rei­sev­er­anstal­ter, soweit der Rück­tritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höher­er Gewalt vor­liegt, eine angemessene Entschädi­gung für die bis zum Rück­tritt getrof­fe­nen Rei­sevorkehrun­gen und seine Aufwen­dun­gen in Abhängigkeit von dem jew­eili­gen Reisepreis ver­lan­gen.

5.3 Der Rei­sev­er­anstal­ter hat diesen Entschädi­gungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berück­sich­ti­gung der Nähe des Zeit­punk­tes des Rück­tritts zum ver­traglich vere­in­barten Reise­be­ginn in einem prozen­tualen Ver­hält­nis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berech­nung der Entschädi­gung gewöhn­lich ersparte Aufwen­dun­gen und gewöhn­lich mögliche ander­weit­ige Ver­wen­dun­gen der Reise­leis­tun­gen berück­sichtigt. Die Entschädi­gung wird nach dem Zeit­punkt des Zugangs der Rück­trittserk­lärung des Kun­den wie fol­gt berech­net:

Bei Bus­reisen und Bah­n­reisen
Bei Flu­greisen
Bei Pauschal­reisen in Verbindung mit Kreuz­fahrten und bei Exk­lu­sivreisen
Konz­ert- und Opernkarten

5.4 Dem Reisenden bleibt es unbenom­men, dem Ver­anstal­ter nachzuweisen, dass ihm kein oder ein wesentlich gerin­ger­er Schaden ent­standen ist, als die von ihm geforderte Pauschale.

5.5 Das geset­zliche Recht des Kun­den, gemäß § 651 b BGB einen Ersatzteil­nehmer zu stellen, bleibt durch die vorste­hen­den Bedin­gun­gen unberührt.

5.6 Der Rei­sev­er­anstal­ter behält sich vor, in Abwe­ichung von den vorste­hen­den Pauschalen eine höhere, indi­vidu­ell berech­nete Entschädi­gung zu fordern, soweit der Rei­sev­er­anstal­ter nach­weist, dass ihm wesentlich höhere Aufwen­dun­gen als die jew­eils anwend­bare Pauschale ent­standen sind. In diesem Fall ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, die geforderte Entschädi­gung, unter Berück­sich­ti­gung der ersparten Aufwen­dun­gen und ein­er etwaigen, ander­weit­i­gen Ver­wen­dung der Reise­leis­tun­gen, konkret zu bez­if­fern und zu bele­gen.

5.7 Ein Anspruch des Kun­den nach Ver­tragsab­schluss auf Änderun­gen hin­sichtlich des Reiseter­mins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkun­ft oder der Beförderungsart (Umbuchung) beste­ht nicht. Umbuchun­gen sind grund­sät­zlich nur durch Rück­tritt vom Rei­sev­er­trag (Stornierung) zu den in 5.A., 5.B., 5.C. oder 5.D. genan­nten Bedin­gun­gen und durch nach­fol­gende Neuan­mel­dung möglich.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistung

Nimmt der Reisende einzelne Reise­leis­tun­gen, die ihm ord­nungs­gemäß ange­boten wur­den, nicht in Anspruch aus Grün­den, die ihm zuzurech­nen sind (z. B. wegen vorzeit­iger Rück­reise oder aus son­sti­gen zwin­gen­den Grün­den), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstat­tung des Reisepreis­es. Der Rei­sev­er­anstal­ter wird sich um Erstat­tung der ersparten Aufwen­dun­gen durch die Leis­tungsträger bemühen. Diese Verpflich­tung ent­fällt, wenn es sich um völ­lig uner­he­bliche Leis­tun­gen han­delt.

7. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

Der Rei­sev­er­anstal­ter kann in fol­gen­den Fällen vor Antritt der Reise vom Rei­sev­er­trag zurück­treten oder nach Antritt der Reise den Rei­sev­er­trag kündi­gen:

a) Ohne Ein­hal­tung ein­er Frist
Wenn der Reisende die Durch­führung der Reise ungeachtet ein­er Abmah­nung des Rei­sev­er­anstal­ters nach­haltig stört oder wenn er sich in solchem Maße ver­tragswidrig ver­hält, dass die sofor­tige Aufhe­bung des Ver­trages gerecht­fer­tigt ist. Kündigt der Rei­sev­er­anstal­ter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwen­dun­gen sowie diejeni­gen Vorteile anrech­nen lassen, die er aus ein­er ander­weit­i­gen Ver­wen­dung der nicht in Anspruch genomme­nen Leis­tung erlangt, ein­schließlich der ihm von den Leis­tungsträgern gut gebracht­en Beträge.

b) Bis 21 Tage vor Reiseantritt
Bei Nichter­re­ichen ein­er aus­geschriebe­nen (15 Per­so­n­en) oder behördlich fest­gelegten Min­dest­teil­nehmerzahl, wenn in der Reiseauss­chrei­bung für die entsprechende Reise auf eine Min­dest­teil­nehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, den Kun­den unverzüglich nach Ein­tritt der Voraus­set­zung für die Nicht­durch­führung der Reise hier­von in Ken­nt­nis zu set­zen und ihm die Rück­trittserk­lärung unverzüglich zuzuleit­en. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte bere­its zu einem früheren Zeit­punkt ersichtlich sein, dass die Min­dest­teil­nehmerzahl nicht erre­icht wer­den kann, hat der Rei­sev­er­anstal­ter unverzüglich von seinem Rück­trittsrecht Gebrauch zu machen.

8. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

Wird die Reise infolge bei Ver­tragss­chluss nicht vorausse­hbar­er höher­er Gewalt erhe­blich erschw­ert, gefährdet oder beein­trächtigt, so kön­nen sowohl der Rei­sev­er­anstal­ter als auch der Reisende den Ver­trag kündi­gen.
Wird der Ver­trag gekündigt, so kann der Rei­sev­er­anstal­ter für die bere­its erbracht­en oder zur Beendi­gung der Reise noch zu erbrin­gen­den Reise­leis­tun­gen eine angemessene Entschädi­gung ver­lan­gen. Wird der Ver­trag gekündigt, so find­en die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwen­dung.
Weit­er­hin ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, die notwendi­gen Maß­nah­men zu tre­f­fen, ins­beson­dere, falls der Ver­trag die Rück­be­förderung umfasst, den Reisenden zurück­zube­fördern. Die Mehrkosten für die Rück­be­förderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tra­gen. Im Übri­gen fall­en die Mehrkosten dem Reisenden zur Last (§ 651 j Abs. 1 und 2 BGB).

9. Haftung des Reiseveranstalters

9.1 Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet im Rah­men der Sorgfalt­spflicht eines ordentlichen Kauf­manns für:
1. Die gewis­senhafte Rei­sevor­bere­itung;
2. Die sorgfältige Auswahl und die Überwachung des Leis­tungsträgers;
3. Die Richtigkeit der Beschrei­bung aller in den Kat­a­lo­gen angegebe­nen Reise­leis­tun­gen, sofern der Rei­sev­er­anstal­ter nicht gemäß Ziff. 3 vor Ver­tragss­chluss eine Änderung der Prospek­tangaben erk­lärt hat;
4. Die ord­nungs­gemäße Erbringung der vere­in­barten Reise­leis­tun­gen.

9.2 Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet für ein Ver­schulden der mit der Leis­tungser­bringung betraut­en Per­son.

9.3. Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet nicht für Insze­nierun­gen, Umbe­set­zun­gen oder Pro­gram­män­derun­gen von kul­turellen Vere­anstal­tun­gen wie Opern, Konz­erte, The­at­er­auf­führun­gen etc.

10. Mitwirkungspflichten des Reisenden

10.1 Reise­un­ter­la­gen
Der Kunde hat den Rei­sev­er­anstal­ter zu informieren, wenn er die erforder­lichen Reise­un­ter­la­gen nicht inner­halb von zwei Wochen vor Reiseantritt erhält.

10.2 Män­ge­lanzeige
Wird die Reise nicht ver­trags­gemäß erbracht, so kann der Reisende Abhil­fe ver­lan­gen. Ver­säumt der Reisende schuld­haft dem Rei­sev­er­anstal­ter einen aufge­trete­nen Reise­man­gel unverzüglich anzuzeigen, tritt eine Min­derung des Reisepreis­es nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aus­sicht­s­los ist oder aus anderen Grün­den unzu­mut­bar ist.
Der Reisende ist verpflichtet, seine Män­ge­lanzeige unverzüglich der Reise­leitung am Urlaub­sort zur Ken­nt­nis zu geben. Ist ein Vertreter des Rei­sev­er­anstal­ters am Urlaub­sort nicht vorhan­den und ver­traglich nicht geschuldet, sind etwaige Reisemän­gel dem Rei­sev­er­anstal­ter an dessen Sitz zur Ken­nt­nis zu geben. Über die Erre­ich­barkeit der Reise­leitung bzw. des Rei­sev­er­anstal­ters wird der Reisende in der Leis­tungs­beschrei­bung, spätestens jedoch mit den Reise­un­ter­la­gen, unter­richtet. Der Vertreter des Rei­sev­er­anstal­ters ist beauf­tragt, für Abhil­fe zu sor­gen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerken­nen.

10.3. Frist­set­zung vor Kündi­gung
Will ein Reisender den Rei­sev­er­trag wegen eines Reise­man­gels der in § 651 c BGB beze­ich­neten Art nach § 651 e BGB oder aus wichtigem, dem Rei­sev­er­anstal­ter erkennbaren Grund wegen Unzu­mut­barkeit kündi­gen, hat er dem Rei­sev­er­anstal­ter zuvor eine angemessene Frist zur Abhil­feleis­tung zu set­zen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhil­fe unmöglich ist oder vom Rei­sev­er­anstal­ter ver­weigert wird oder wenn die sofor­tige Kündi­gung des Ver­trages durch ein beson­deres, dem Rei­sev­er­anstal­ter erkennbares Inter­esse des Reisenden gerecht­fer­tigt wird.

10.4 Gepäckbeschädi­gung und Gepäck­ver­spä­tung
Schä­den oder Zustel­lungsverzögerun­gen bei Flu­greisen emp­fiehlt der Ver­anstal­ter drin­gend unverzüglich an Ort und Stelle mit­tels Schaden­sanzeige (P.I.R.) der zuständi­gen Flugge­sellschaft anzuzeigen. Flugge­sellschaften lehnen in der Regel Erstat­tun­gen ab, wenn die Schade­nanzeige nicht aus­ge­füllt wor­den ist. Die Schaden­sanzeige ist bei Gepäckbeschädi­gung bin­nen 7 Tagen und bei Ver­spä­tung inner­halb 21 Tagen nach Aushändi­gung, zu erstat­ten. Im übri­gen ist der Ver­lust, die Beschädi­gung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reise­leitung oder der örtlichen Vertre­tung des Ver­anstal­ters bzw. dem Rei­sev­er­anstal­ter anzuzeigen.

11. Beschränkung der Haftung

11.1 Die ver­tragliche Haf­tung des Rei­sev­er­anstal­ters für Schä­den, die nicht aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit resul­tieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt

a) soweit ein Schaden des Reisenden wed­er vorsät­zlich noch grob­fahrläs­sig her­beige­führt wird oder

b) soweit ein Rei­sev­er­anstal­ter für einen dem Reisenden entste­hen­den Schaden allein wegen eines Ver­schuldens eines Leis­tungsträgers ver­ant­wortlich ist. Möglicher­weise darüber hin­aus­ge­hende Ansprüche nach dem Mon­treal­er Übereinkom­men bzw. dem Luftverkehrs­ge­setz bleiben von der Beschränkung unberührt.

11.2 Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet nicht für Leis­tungsstörun­gen, Per­so­n­en- und Sach­schä­den im Zusam­men­hang mit Leis­tun­gen, die als Fremdleis­tun­gen lediglich ver­mit­telt wer­den (z.B. Aus­flüge, Sportver­anstal­tun­gen, The­aterbe­suche, Ausstel­lun­gen, Beförderungsleis­tun­gen von und zum aus­geschriebe­nen Aus­gangs- und Zielort), wenn diese Leis­tun­gen in der Reiseauss­chrei­bung und der Buchungs­bestä­ti­gung aus­drück­lich und unter Angabe des ver­mit­tel­ten Ver­tragspart­ners als Fremdleis­tun­gen so ein­deutig gekennze­ich­net wer­den, dass sie für den Kun­den erkennbar nicht Bestandteil der Reise­leis­tun­gen des Rei­sev­er­anstal­ters sind.
Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet jedoch

a) für Leis­tun­gen, welche die Beförderung des Reisenden vom aus­geschriebe­nen Aus­gang­sort der Reise zum aus­geschriebe­nen Zielort, Zwis­chen­be­förderun­gen während der Reise und die Unter­bringung während der Reise bein­hal­ten, oder

b) wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Ver­let­zung von Hin­weis-, Aufk­lärungs- oder Organ­i­sa­tion­spflicht­en des Rei­sev­er­anstal­ters ursäch­lich gewor­den ist.

12. Geltendmachung von Ansprüchen: Adressat, Ausschlussfristen

12.1 Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB hat der Kunde/Reisende spätestens inner­halb eines Monats nach dem ver­traglich vorge­se­henen Zeit­punkt der Beendi­gung der Reise gel­tend zu machen.

12.2 Die Frist begin­nt mit dem Tag, der dem Tag des ver­traglichen Reiseen­des fol­gt. Fällt der let­zte Tag der Frist auf einen Son­ntag, einen am Erk­lärung­sort staatlich anerkan­nten all­ge­meinen Feiertag oder einem Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der näch­ste Werk­tag.

12.3 Die Gel­tend­machung kann frist­wahrend gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter unter der nach­fol­gend angegebe­nen Anschrift erfol­gen.

12.4 Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche nur gel­tend machen, wenn er ohne Ver­schulden an der Ein­hal­tung der First ver­hin­dert wor­den ist.

12.5 Die Frist aus 12.1 gilt auch für die Anmel­dung von Gepäckschä­den oder Zustel­lungsverzögerun­gen beim Gepäck im Zusam­men­hang mit Flü­gen gemäß Zif­fer 10.3., wenn Gewährleis­tungsrechte aus den §§ 651c Abs. 3, 651d, 651e Abs. 3 und 4 BGB gel­tend gemacht wer­den. Ein Schadenser­satzanspruch wegen Gepäckbeschädi­gung ist bin­nen 7 Tagen, ein Schadenser­satzanspruch wegen Gepäck­ver­spä­tung bin­nen 21 Tagen nach Aushändi­gung gel­tend zu machen.

13. Verjährung

13.1 Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651 c bis 651 f BGB aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit, die aus ein­er vorsät­zlichen oder fahrläs­si­gen Pflichtver­let­zung des Rei­sev­er­anstal­ters oder eines geset­zlichen Vertreters oder Erfül­lungs­ge­hil­fen des Rei­sev­er­anstal­ters beruhen, ver­jähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz son­stiger Schä­den, die auf ein­er vorsät­zlichen oder grob fahrläs­si­gen Pflichtver­let­zung des Rei­sev­er­anstal­ters oder eines geset­zlichen Vertreters oder Erfül­lungs­ge­hil­fen des Rei­sev­er­anstal­ters beruhen.

13.2 Alle übri­gen Ansprüche nach den §§651c bis f BGB ver­jähren in einem Jahr.

13.3 Die Ver­jährung nach Zif­fer 13.1 und 13.2 begin­nt mit dem Tag, der dem Tag des ver­traglichen Reiseen­des fol­gt. Fällt der let­zte Tag der Frist auf einen Son­ntag, einen am Erk­lärung­sort staatlich anerkan­nten all­ge­meinen Feiertag oder einem Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der näch­ste Werk­tag.

13.4 Schweben zwis­chen dem Reisenden und dem Rei­sev­er­anstal­ter Ver­hand­lun­gen über den Anspruch oder die den Anspruch begrün­den­den Umstände, so ist die Ver­jährung gehemmt, bis der Reisende oder der Rei­sev­er­anstal­ter die Fort­set­zung der Ver­hand­lun­gen ver­weigert. Die Ver­jährung tritt früh­estens 3 Monate nach dem Ende der Hem­mung ein.

14. Informationspflichten über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens

Die EU-Verord­nung zur Unter­rich­tung von Flug­gästen über die Iden­tität des aus­führen­den Luft­fahrtun­ternehmens verpflichtet den Rei­sev­er­anstal­ter, den Kun­den über die Iden­tität der aus­führen­den Flugge­sellschaft sämtlich­er im Rah­men der gebucht­en Reise zu erbrin­gen­den Flug­be­förderungsleis­tun­gen bei der Buchung zu informieren.
Ste­ht bei der Buchung die aus­führende Flugge­sellschaft noch nicht fest, so ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, dem Kun­den die Flugge­sellschaft bzw. die Flugge­sellschaften zu nen­nen, die wahrschein­lich den Flug durch­führen wird bzw. wer­den. Sobald der Rei­sev­er­anstal­ter weiß, welche Flugge­sellschaft den Flug durch­führen wird, muss er den Kun­den informieren. Wech­selt die dem Kun­den als aus­führende Flugge­sellschaft genan­nte Flugge­sellschaft, muss der Rei­sev­er­anstal­ter den Kun­den über den Wech­sel informieren.
Er muss unverzüglich alle angemesse­nen Schritte ein­leit­en, um sicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wech­sel unter­richtet wird.
Die Liste der Flugge­sellschaften mit EU-Betrieb­sver­bot („Black List“) ist auf fol­gen­der Inter­net­seite abruf­bar: http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm

15. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

15.1 Der Rei­sev­er­anstal­ter wird Staat­sange­hörige eines Staates der Europäis­chen Union, in dem die Reise ange­boten wird, über Bes­tim­mungen von Pass-, Visa- und Gesund­heitsvorschriften vor Ver­tragsab­schluss sowie über deren evtl. Änderun­gen vor Reiseantritt unter­richt­en. Für Ange­hörige ander­er Staat­en gibt das zuständi­ge Kon­sulat Auskun­ft. Dabei wird davon aus­ge­gan­gen, dass keine Beson­der­heit­en in der Per­son des Reisenden und eventueller Mitreisender (z.B. Dop­pel­staat­sange­hörigkeit, Staaten­losigkeit) vor­liegen.

15.2 Der Kunde ist ver­ant­wortlich für das Beschaf­fen und Mit­führen der behördlich notwendi­gen Reise­doku­mente, eventuell erforder­liche Imp­fun­gen sowie das Ein­hal­ten von Zoll- und Devisen­vorschriften. Nachteile, die aus dem Nicht­be­fol­gen dieser Vorschriften erwach­sen, z. B. die Zahlung von Rück­trittskosten, gehen zu seinen Las­ten. Dies gilt nicht, wenn der Rei­sev­er­anstal­ter nicht, unzure­ichend oder falsch informiert hat.

15.3 Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet nicht für die rechtzeit­ige Erteilung und den Zugang notwendi­ger Visa durch die jew­eilige diplo­ma­tis­che Vertre­tung, wenn der Reisende den Rei­sev­er­anstal­ter mit der Besorgung beauf­tragt hat, es sei denn, dass der Rei­sev­er­anstal­ter eigene Pflicht­en schuld­haft ver­let­zt hat.

16. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

Main­ka Reisen GmbH nimmt nicht an einem Stre­it­bei­le­gungsver­fahren vor ein­er Ver­brauch­er­schlich­tungsstelle teil.

17. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirk­samkeit einzel­ner Bes­tim­mungen des Rei­sev­er­trages hat nicht die Unwirk­samkeit des gesamten Rei­sev­er­trages zur Folge.

18. Reiseveranstalter

Main­ka Reisen GmbH, Win­ter­leit­en­weg 65 b in 97082 Würzburg ist eine im Han­del­sreg­is­ter des Amts­gerichts Würzburg einge­tra­gene Gesellschaft mit beschränk­ter Haf­tung (HRB 3247). Sitz der Gesellschaft ist Würzburg.

Hinweis:

Auf­grund des Reis­erecht­sän­derungs­ge­set­zes, das ab 1. Juli 2018 wirk­sam wird, wer­den sich unsere Reisebe­din­gun­gen ab 1. Juli 2018 ändern. Sie betr­e­f­fen dann alle Buchun­gen, die ab dem 1. Juli 2018 getätigt wer­den. Unsere neuen Reisebe­din­gun­gen find­en Sie in unserem näch­sten Win­terkat­a­log 2018/19, der im Juni 2018 erscheint.

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Reiseleitung

Andrea Ziesche

Andrea Ziesche ist im unter­fränkischen Burgsinn geboren und aufgewach­sen. Ihre sprach­liche Begabung für Latein, Englisch, Franzö­sisch und Spanisch ent­deck­te sie bere­its am neusprach­lichen Gym­na­si­um. Nach ihrer Staat­sprü­fung als Über­set­zerin wid­mete sie sich an der Uni­ver­sität Würzburg dem Studi­um der Roman­is­tik und Anglis­tik. Bere­its während des Studi­ums über­nahm sie die ersten Reise­leitun­gen nach Frankre­ich und Spanien, woraufhin sie bald ihre pri­vate Reise­lei­den­schaft zum Beruf machte. Seit über 20 Jahren begleit­et Frau Ziesche Grup­pen auf Stu­di­en­reisen auf allen fünf Kon­ti­nen­ten. Neben den gesellschaftlichen und kul­turellen Hin­ter­grün­den gilt ihre beson­dere Liebe auch den unberührten Natur­land­schaften und der faszinieren­den Tier- und Pflanzen­welt, wie sie z.B. in Aus­tralien, Neusee­land, Afri­ka und Südameri­ka zu find­en sind. Sie ver­ste­ht es ihre eigene Begeis­terung auf die Reiseteil­nehmer zu über­tra­gen und hat immer ein offenes Ohr für die Belange ihrer Reisegäste. Gerne schöpft sie aus ihrem reichen Fun­dus an Geschicht­en und Gedicht­en, Humor­vollem und Nach­den­klichem, um den Reisen eine ganz per­sön­liche Note zu ver­lei­hen. Pri­vat liebt sie aktive Reisen, sei es Trekking im Himalaya, Kamel­wan­dern in der Wüste oder Rad­touren in deutschen Gefilden.

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